Archiv der Beiträge vom Mai 2008

 

 

 

 

 

 

Do

29

Mai

2008

SBB-Cargo: Zweites Treffen betreffend Industriewerk Bellinzona

Die Teilnehmer des Runden Tisches zur Zukunft der SBB Cargo haben sich am 29. Mai 2008 zum zweiten Mal getroffen.


Zweites Treffen  des Runden Tisches zu den SBB-Cargo-Industriewerken  in  Bellinzona:

Konkrete  Massnahmen  werden  diskutiert


Weitere Details siehe unter Officine Bellinzona

 

Bern, 29.05.2008 - Die Teilnehmer des Runden Tisches zur Zukunft der SBB Cargo haben sich heute zum zweiten Mal getroffen. Die Vertreter der SBB, der Arbeitnehmer und der Kantone Tessin und Graubünden nahmen Kenntnis von den bereinigten Kennzahlen zu den Industriewerken in Bellinzona, welche eine Arbeitsgruppe in den letzten zwei Wochen diskutiert und verabschiedet hat. Es wurde eine weitere Arbeitsgruppe eingesetzt. Sie soll Massnahmen ausarbeiten und diskutieren, mit denen die Konkurrenzfähigkeit der IW Bellinzona in den nächsten Jahren markant verbessert werden soll.

 

Am heutigen Treffen im Verkehrshaus Luzern nahmen wie beim ersten Treffen Vertreter der SBB, der Gewerkschaften, des Streikkomitees der Industriewerke Bellinzona sowie Regierungsvertreter der Kantone Tessin und Graubünden teil. Als Beobachter waren Vertreter des Eidgenössischen Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und des Eidgenössischen Finanzdepartementes (EFD) anwesend.

 

Eine nach dem ersten Treffen gebildete Arbeitsgruppe präsentierte die bereinigten Kennzahlen zu den Industriewerken Bellinzona. Ausgehend vom Betriebsergebnis 2007 kam diese zum Schluss, dass sowohl beim Unterhalt der Lokomotiven als auch beim Unterhalt der Wagen Restrukturierungsmassnahmen notwendig sind, wenn die IW Bellinzona mittelfristig als konkurrenzfähiges und rentables Unternehmen am Markt bestehen will. Eine weitere Arbeitsgruppe, der Vertreter der SBB, der Arbeitnehmer sowie zwei externe Experten angehören, soll bis zum nächsten Treffen des Runden Tisches mögliche Massnahmen zur Verbesserung des Resultates bis 2010 ausarbeiten und diskutieren. Dabei wird es um die Senkung der Kosten, aber auch um die Erhöhung des Auftragsvolumens gehen.

 

In einem darauf folgenden Schritt wird die SBB eine langfristige Strategie des gesamten Unternehmens SBB im Bereich Fahrzeugunterhalt unter Einschluss der Weiterentwicklung des Industriewerks Bellinzona entwickeln. Der Runde Tisch wird in die Vorbereitung dieser Arbeiten einbezogen.

 

Das nächste Treffen des Runden Tisches ist auf den 23. Juni angesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mi

28

Mai

2008

Der Kluge reist im Zuge

Ein heiterer Bericht eines

Bahnreisenden aus Deutschland

 

 

Vor über dreißig Jahren warb die Schweizerische Bundesbahn (SBB)

mit dem Slogan "Der Kluge reist im Zuge"...                

VON RUDOLF WALTHER

 

 

 

... Ob das stimmt, sei dahingestellt, insbesondere in einem Land, in dem ein Luftfahrtexperte wie Hartmut Mehdorn das Bahnwesen zielstrebig ruinieren darf. Aber selbst unter Mehdorns Fuchtel ist das Zugfahren bequemer als das Autofahren - wenn sich nicht gerade eine Herde Schafe auf der ICE-Strecke tummelt.

 

 

Bei der Reise im Zug von Genf nach Sils-Maria im Oberengadin geht es ziemlich hoch und runter und um viele Ecken herum: zuerst am Genfer See entlang, dann das Wallis hoch, über den Oberalpass, das Rheintal runter und dann wieder hoch durch den Albulatunnel ins Engadin. Etwa auf halber Strecke, im Vorderrheintal zwischen Reichenau und Chur, meldete sich nach dem längeren Besuch des Speisewagens die innere Natur zu Wort. In den Eisenbahnwagen der Rhätischen Bahn, die unter älteren Eidgenossen als Beitrag der Schweiz zu den Weltwundern zählt, funktioniert die Toilette noch mit Direktsicht auf die Gleise. Beim Bücken nach dem Spülgriff glitt das lederne Etui mit drei Kredit- beziehungsweise Postcards, zwei Bahncards und einer Telefonkarte unaufhaltbar aus der Brusttasche des Hemds durchs Loch hinunter.

 

Vom ersten Schrecken erholt, sah ich nur, dass wir eben einen Bahnhof passiert hatten, ohne dass dessen Name lesbar war. Der Zug bremste danach etwas ab und der nächste Stationsname lautete Chur-West. Nach wenigen Kilometern kam der Zug im Churer Hauptbahnhof an.

 

 

Meine Begleiterin blieb im Zug. Ich rannte vor den Bahnhof und verwirrte den Taxifahrer mit der Zielangabe: "Zum Bahnhof eine Station vor Chur-West." Nach etwa zehn Kilometern lud mich der Fahrer am Bahnhof Felsberg aus. Da gab es drei Gleise. Wo sind meine Kreditkarten und Bahncards? Ich begann auf den Gleisen rauf und runter zu laufen. Dabei passierten zwei Züge, die mich von den Gleisen pfiffen. Nachdem der zweite Zug durch war, beobachtete der Taxifahrer den Verkehr und warnte mich. Ziemlich verschwitzt fand ich nach etwa einer Viertelstunde angestrengten Laufens drei Kreditkarten, das Lederetui und die deutsche Bahncard. Fehlten also nur noch die schweizerische Bahncard und die Telefonkarte.

 

 

Der Taxifahrer brachte mich zurück nach Chur. Am Schalter meldete ich den Verlust der schweizerischen Bahncard und erhielt sofort eine Ersatzbahncard. Aber ich hatte keine Fahrkarte nach Sils, denn die war mit meiner Begleiterin unterwegs. "Kein Problem", meinte der Mann am Schalter, nahm einen Zettel und schrieb handschriftlich drauf: "Fahrkarte ist bereits in Sils (Frau)" - Datum, Stempel und Unterschrift. Mit diesem Ersatzfahrschein gelangte ich genau eine Stunde später nach Sils.

 

 

Mehrere Tage danach hörte ich den Anrufbeantworter in Frankfurt ab: "Ich bin der Stationsvorsteher in Reichenau. Einer unserer Streckenarbeiter hat Ihre Bahncard gefunden. Was sollen wir damit machen?" Wahrscheinlich hatte einer der Lokführer, die mich von der Strecke pfiffen, Meldung erstattet, weil er vermutete, irgendein Irrer mache sich an den Gleisen zu schaffen. Wenn vielleicht nicht die Klugheit, so reist jedenfalls das Glück im Zug.....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Do

22

Mai

2008

Letzte ÖBB-Taurus Lok lief in Linz vom Band

In den Bundesbahn-Werkstätten in Linz ist am Mittwoch die letzte von insgesamt 382 Taurus-Lokomotiven für die ÖBB vom Band gelaufen! 30 Maschinen werden noch für andere Bahngesellschaften gebaut.

Dann endet in Linz die Produktion einer der leistungsfähigsten Lokomotiven der Welt.

9.500 PS
Für 230 km/h zugelassen, können die Taurus-Maschinen kurzzeitig über 9.500 PS leisten. Eine Serienlok hält aber auch den Geschwindigkeits-Weltrekord für Lokomotiven von 357 km/h.









 

 

Bericht auf www.vienna.at vom 22. Mai 2008

 

Letzte ÖBB-Taurus-Lok ging vom Band

Die 382. und damit letzte ÖBB-Taurus-Lok ist in Linz vom Band gegangen. Ein achtjähriges Beschaffungs­programm mit einem Investitionsvolumen von mehr als 1,2 Mrd. Euro ging damit zu Ende.

Die Taurus-Loks bringen in Österreich 230 km/h und knapp 10.000 PS auf die Schiene und können damit sowohl schnelle Personenzüge als auch tausende Tonnen schwere Güterzüge ziehen.

Zusätzlich zum Heimmarkt fahren sie auch nach Deutschland, Ungarn, Slowenien, Italien, Tschechien und in die Slowakei. Seit der Ausfahrt der ersten Taurus-Lok im Jahr 2000 hat die Flotte insgesamt rund 370 Mio. Kilometer zurückgelegt, was circa 9.250 Erdumrundungen entspricht.

Bei den ÖBB bereitet man sich derzeit intensiv auf die EURO 2008 vor. In den drei Spielwochen kommen fast 4.000 zusätzliche Züge zum Einsatz. Insgesamt 17 EM-Loks sind in Österreich unterwegs.

 

 

 

 

 

 

 

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Di

13

Mai

2008

Die Schweiz ist Europameister

Seit heute 13. Mai 2008 ist die neuste SBB-Werbelok im fahrplanmässigen Einsatz unterwegs. Text: "Die Schweiz ist Europameister. Im Zugfahren"

 

Der Einsatzplan in den ersten Tagen bis heute

 

Auf der einen Seite dieser Lok ist Ludovic Magnin abgebildet und auf der anderen Seite Philippe Senderos.

 

 

 

 

 

 

 

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Di

06

Mai

2008

Ab 06. Mai 2008 neu mit Blog

 

Aktuelles über den ÖV


Dazu beachten Sie bitte auch den nachfolgenden Hinweis! 

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