Archiv der Beiträge vom Juli 2008

 

 

 

 

 

 

Mi

30

Jul

2008

Lokstörung beim IC 711 Genève - St. Gallen

 

Schlechter "Eintand" für die Lok Re 460 095-3

Wegen einer Lokstörung der Re 460 095-3 verkehrte der IC 711 nur gerade von Genève - Aéroport bis Morges rechtzeitig. Nach einem 10 minütigen Halt in Morges erreichte der IC Lausanne mit gut 10 Minuten Verspätung. Hier wurde vor die ganze Komposition die Re 4/4 II 11134 angehängt, welche den Zug weiter bis Bern führte. Ab Lausanne konnte die Fahrt dann mit 25 Minuten Verspätung fortgesetzt werden und bei Ankunft in Bern war es eine halbe Stunde. Auf Grund dieser Verspätung endete der IC 711 auch in Bern.

Die Re 460 095-3 wurde erst gerade in diese IC-2000 Komposition eingesetzt und mit dem IC 711 auf ihrer ersten Fahrt. Noch am Vorabend wurde diese Komposition mit der grünen "Europameister"-Lok Re 460 025-0 mit dem IC 738 von St. Gallen nach Genève-Aéroport geführt. Die Re 460 025-0 verkehrte übrigens noch gestern Abend als Lokzug von Genève nach Yverdon ins Lokdepot. Ob sie wohl ihr "grünes Kleid" schon wieder verlieren wird? Wir lassen uns überraschen.

 

Den ganzen Bericht können Sie hier nachlesen

 

 

 

 

 


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Mi

30

Jul

2008

Europameister-Lok ist nicht mehr unterwegs

Vom 13. Mai 2008 - 30. Juli 2008

 

Die Re 460 025-0 (Magnin und Senderos) verkehrte nur während dieser sehr kurzen Zeit als Werbelok und ist nun schon wieder "rot"!

 

Auf der SBB-Homepage ist übrigens hier zu finden, was  eine  Werbelok so  kostet .....

 

Den gesamten Einsatzplan finden Sie hier

 

 

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Mo

21

Jul

2008

SBB-Züge machen speziellen Pfadfinder-Halt

Die Züge wurden jeweils mit Zusatzwagen verstärkt.

Im Bild der IR 775

Die vier Zusatzwagen

an der Spitze des Zuges

Auftakt zum Bundeslager in der Linth-Ebene ist geglückt

 

In rund 20 Extrazügen sind Tausende von Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus der ganzen Schweiz am Montag ins Bundeslager «Contura08» in die Linthebene gefahren. Die SBB liessen sieben Intercity-Züge ausserplanmässig in der Nähe der über die Linthebene verteilten Lagerstandorte halten. 


Aus über zehn Schweizer Städten fuhren insgesamt rund 20 SBB-Extrazüge an die verschiedenen Bahnhöfe, von denen aus die Pfadis ins zweiwöchige Bundeslager (Bula) wanderten. Für die Jüngsten dauert das Lager nur eine Woche. Die eine Hälfte der Wölfe und Bienli ist in der ersten Woche dabei, die andere Hälfte kommt reist erst am nächsten Montag an.
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Die Pfadis seien sehr diszipliniert gewesen und hätten sich an die festgesetzten Zeiten gehalten. Das sei bei Gross-Events bei weitem nicht immer so, sagte SBB-Sprecher Christian Ginsig.


Intercity-Züge mit Sonderstopps für Pfadis

Ausser in den Extra-Zügen wurden viele Pfadis auch in den Intercity-Zügen (IC) auf der Verkehrsachse Zürich-Chur transportiert. Sieben Intercity-Züge hielten laut Ginsig ausserplanmässig direkt beim Lagergebiet in Schübelbach und in Bilten.

Zu Verspätungen kam es einzig über Mittag: Wegen einer defekten Lokomotive blieb um etwa 12 Uhr bei Au eine S-Bahn stehen. Auf der Strecke Zürich-Chur entstand dadurch ein Rückstau. Die Fernverkehrszüge erhielten rund 20 Minuten Verspätung.


Sonne scheint zum Zeltaufbau

Wie Bula-Sprecher Philip Wernli erklärte, haben die Pfadis Wetterglück: Die Ankommenden konnten ihre Zelte bei trockenem Wetter, teils sogar bei Sonnenschein aufschlagen. Nach den heftigen Regenfällen letzte Woche sei auch der Boden recht gut getrocknet. Alle Bauten hätten wie geplant errichtet werden können.

Bis etwa 16 Uhr waren alle Lagerteilnehmer in den acht Unterlagern eingetroffen. Am Montagabend fing das Pfadileben dann richtig an. In den acht Unterlagern gingen die Eröffnungsfeiern über die Bühne. Laut Wernli gehörte dazu unter anderem die offizielle Begrüssung der Kinder und Jugendlichen. Zudem ahbe mit der Feier das Einleben ins Motto jedes Unterlagers begonnen. Alle Unterlager haben ein eigenes Motto und einen eigenen Song.

 

 

 

 


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Do

17

Jul

2008

News zur ICE Entgleisung in Köln

Die Befürchtungen, die Deutsche Bahn sei am Mittwoch vergangener Woche nur knapp einer Katastrophe entgangen, haben am Donnerstag neue Nahrung erhalten. Das Modellbahnmagazin «Eisenbahn-Kurier» veröffentlichte ein bisher unbekanntes Schreiben des Eisenbahn-Bundesamtes in Bonn an den Vorstand der Deutschen Bahn AG in Berlin. Darin vergleicht die Aufsichtsbehörde die möglichen Folgen einer defekten Radsatzwelle, die als Ursache für die Entgleisung eines ICE 3 bei der Ausfahrt aus dem Kölner Hauptbahnhof vor einer Woche gilt, mit dem schweren Eisenbahnunglück in Eschede vor zehn Jahren, bei dem 101 Personen ums Leben gekommen waren. Der Bruch einer Radsatzwelle führe unweigerlich zum Entgleisen, hiess es.

 

Auf verdächtige Geräusche hingewiesen

Der Brief lässt zugleich auf Unstimmigkeiten zwischen dem Eisenbahn-Bundesamt und der Bahnspitze schliessen. Das Amt warnte wegen «der erheblichen Gefahr für Leib und Leben» vor dem weiteren Einsatz der Züge vom Typ ICE 3, dem schnellsten der ICE-Flotte. Es zeigte sich zudem unzufrieden mit dem Zeitraum, in dem diese Bauart einer Sicherheitsprüfung unterzogen wird. Die Bahn verkürzte daraufhin die Intervalle zwischen den Inspektionen von 300 000 auf 60 000 Zugkilometer, was sechs Wochen entspricht. 

Bereits nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof Frankfurt-Flughafen hatten Reisende des ICE 518 vorige Woche das Bahnpersonal ohne Erfolg auf verdächtige Geräusche hingewiesen. Der Zug befuhr die Neubaustrecke nach Köln dennoch mit der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von 300 Kilometern in der Stunde. Erst nach dem Richtungswechsel des Zuges im Kölner Hauptbahnhof kam es nach nur wenigen Metern Fahrt im Schritttempo zur Entgleisung. Unklar ist bis anhin, ob ein Zugbegleiter oder ein Fahrgast die Notbremse zog. Das Verhalten des Zugpersonals ist deshalb ebenso Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen wie die Feststellung der Unfallursache durch einen unabhängigen Sachverständigen.

 
Tagelang chaotische Zustände

Die Bahnspitze reagierte am Donnerstag betont gelassen auf die Beschwerden des Eisenbahn-Bundesamtes. Sie erklärte, der Bahnbetrieb habe sich inzwischen normalisiert. Bis zum Wochenende werde die Überprüfung der 61 ICE-3-Kompositionen abgeschlossen. Tagelang jedoch herrschten auf den Strecken von München, Stuttgart und Basel ins Rheinland und weiter nach Belgien und in die Niederlande chaotische Zustände. Der ICE-Verkehr von Frankfurt nach Paris und von Köln nach Amsterdam musste zeitweilig ganz eingestellt werden. Hintergrund ist der schon unter normalen Bedingen spürbare Mangel an ICE-3-Zügen. Nur dieser Typ eignet sich nämlich zum Verkehr auf der Schnellstrecke zwischen Frankfurt und Köln. Der Ausfall nur weniger Züge auf dieser Rennstrecke hat Betriebsstörungen im west- und südwestdeutschen Netz zur Folge.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sa

12

Jul

2008

Railjet stellt Geschwindigkeitsrekord auf

Ein vierteiliger Zug war heute zwischen St. Valentin und Amstetten mit 275 Stundenkilometern unterwegs.

 

Der ÖBB-Zug "railjet" hat einen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt. Eine vierteilige Garnitur war heute Samstag zwischen St. Valentin und Amstetten mit 275 Stundenkilometern unterwegs. Dies war einer Medienmitteilung der ÖBB zu entnehmen. Der Hochgeschwindigkeitszug wird seit mehr als zwei Monaten getestet und soll ab Dezember diesen Jahres Wien mit München und Budapest verbinden.

 

Bereits am Pfingstwochenende hatte der Hochgeschwindigkeitszug Schnellfahrten mit 255 km/h absolviert. "Diese Fahrten waren absolut beeindruckend und verliefen völlig problemlos", berichtete Gabriele Lutter, Vorstandsdirektorin ÖBB-Personenverkehrs AG.

 

Der "railjet" wird sei Ende April geprüft und hat dabei über 20.000 Kilometer in Österreich, Deutschland und der Schweiz zurückgelegt. Dem Zug stehen nun noch Schall- und Störströmungsmessungen und ein Test der Klimakammer bevor.

 

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2009 soll er auf der Strecke Wien-Salzburg-Innsbruck-Feldkirch-Bregenz respektive Zürich unterwegs sein.

 

Bis 2013 werden die Passagiere von Wien nach Innsbruck nur mehr etwas mehr als vier Stunden fahren, nach Salzburg nur mehr zwei Stunden und 15 Minuten.

 

 

 

Letzte Woche war der Railjet für Messfahrten in der Schweiz

 

Bericht auf Bahnonline

 

 

Nachdem bereits in Österreich selbst und in Deutschland erste Versuchsfahrten mit der für diese Zwecke fertiggestellten ÖBB railjet-Testkomposition stattfanden, haben Anfang Juli 08 erste Messfahrten des neuen Zuges in der Schweiz begonnen.

 

Für die Messfahrten verkehrt der railjet auch auf Strecken, die er im fahrplanmässigen Einsatz nicht befahren wird, am 4. Juli 08 gelangte der Testzug in die Westschweiz bis nach Lausanne.

 

Neben der ÖBB Taurus-Lokomotive 1116 201-3 im railjet-Design und 4 fertiggestellten railjet-Wagen – davon ein Steuerwagen – war auch der ÖBB Taurus 1116 204-7 im üblichen ÖBB-Look an den Fahrten in der Schweiz beteiligt.

 

 


Mehr zum Thema:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Di

01

Jul

2008

Die Pinzgau-Bahn fährt unter neuer Flagge

Das Land Salzburg übernimmt von den Österreichischen Bundesbahnen ÖBB die komplette Pinzgau-Bahn und rettet diese so vor der Einstellung. Diese auch touristisch sehr attraktive Bahn führt von Zell am See nach Krimml.

Pinzgau-Bahn fährt ab 1. Juli unter neuer Flagge

 

[Land Salzburg]Haslauer: "Bekenntnis zur Schiene, zum Öffentlichen Verkehr und zur Infrastruktur in den ländlichen Regionen unseres Landes"

 

 

"Seit 1. Juli 2008 gehört die Pinzgau-Bahn dem Land Salzburg und fährt unter der Flagge der Salzburg AG. Damit beginnt eine neue Ära für ein wahrlich symbolhaftes Verkehrsprojekt für den Oberpinzgau. Die Rettung dieser Bahn – allen Rückschlägen und Schwierigkeiten zum Trotz – ist für mich auch ein Bekenntnis des Landes zum Ausbau der Schiene und zum Öffentlichen Verkehr. Es ist aber auch ein klares Zeichen, dass Salzburg bereit ist, in die Infrastruktur in den ländlichen Regionen und nicht nur im Zentralraum zu investierte. Wir sperren auf und bauen aus. Das ist die Botschaft, die vom heutigen Tag ausgeht", sagte Salzburgs Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer heute, Montag, 30. Juni, in einem Informationsgespräch.

Dank an die Verhandlungspartner

Haslauer bedankte sich bei allen Verhandlungspartnern: "Sie haben dazu beigetragen, dass wir heute einen Dauerbrenner der Salzburger Innenpolitik zu einem guten Ende führen können." Bei der heutigen Vertragsunterzeichnung waren Direktor Gunter Mackinger vom Geschäftsfeld Verkehr der Salzburg AG, Ing. Reinhard Sieber von der ÖBB-Holding AG, Mag. Gilbert Trattner, Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur Bau AG, sowie stellvertretend für die gesamte Region Bürgermeister Franz Wenger aus Taxenbach und Bürgermeister Hans Warter aus Piesendorf anwesend.

Das Konzept zur Übernahme

Die Übernahme der Pinzgau-Bahn von den verschiedenen Konzerngesellschaften der ÖBB erfolgt nach folgenden Eckpunkten:

        Erwerb der Liegenschaften, Infrastruktur und Gebäude, die für den Betrieb erforderlich sind, durch das Land Salzburg von den ÖBB um 1 Euro

        Für die Liegenschaft in Tischlerhäusl erhält das Land ein Realservitut mit Kaufoption um 1 Euro

        Das Land Salzburg wird Konzessionär und schließt hiezu mit der SLB einen Betriebsführungsvertrag ab

        Die Verwaltung und Betreuung der Liegenschaften, Infrastruktur und Gebäude wird von der Salzburger Lokalbahn (SLB) durchgeführt

        Die SLB führt weiter die Betriebsführung, Instandhaltung sowie die Wiederaufbau- und Sanierungs-/Linienverbesserungsmaßnahmen im Auftrag und auf Rechnung des Landes durch (Infrastrukturnutzungs- und -betriebsvertrag)

        Die SLB erwirbt von den ÖBB Fahrzeuge und sonstige Betriebsmittel (Werkstattaus-rüstung, Büromöbel, etc.) um 1 Euro und führt notwendige Investitionsmaßnahmen an den Fahrzeugen (insbesondere Modernisierungen) nach Zustimmung und mit Zuschüssen des Landes durch

        Die SLB übernehmen aus dem zwischen ÖBB und Hypo Leasing bestehenden Leasingvertrag die Neubau-Fahrzeuge (fünf Niederflurwagen, eine Lokomotive) und werden dafür vom Land bezuschusst

        Die SLB wird von der Salzburger Verkehrsverbund GesmbH (SVG) mit der Erbringung von Verkehrsleistungen mittels Bruttobestellung beauftragt (Verkehrsdienstevertrag)

        Das Land stellt der SVG die für diese Bestellung erforderlichen Mittel zur Verfügung

        Die ÖBB geben für den Wiederaufbau 12,948 Millionen Euro an Investitionsmitteln dem Land mit

        Der Bund leistet Investitionszuschüsse von 10 Millionen Euro, zahlbar in vier Raten zu je 2,5 Millionen Euro ab 2008

        Der Bund finanziert jährlich für gemeinwirtschaftliche Leistungen Beträge von 1,1 Millionen Euro

        Das Personal wird zunächst von den ÖBB durch die SLB geleast und nach einem Zeitraum von etwa ein bis eineinhalb Jahren analog zur Schafbergbahn übernommen.

Wiederaufbau und Sanierung der Schieneninfrastruktur

Zur Sicherstellung eines erfolgreichen Betriebs der Pinzgau-Bahn ist zunächst die Wiedererrichtung des vom Hochwasser 2005 teilweise zerstörten Streckenabschnitts zwischen Mittersill und Krimml erforderlich. Nur dann wird die Bahn wieder für die Fahrgäste attraktiv. Insbesondere die touristische Nachfrage leidet unter dem Streckenunterbruch, da in Mittersill auf Busse als Schienenersatzverkehr umgestiegen werden muss. Zur Reduzierung der Fahrzeit der Bahn, zur besseren Erreichbarkeit der Haltestellen und mithin zur Steigerung der Attraktivität der Bahn gegenüber dem motorisierten Individualverkehr sowie gegenüber den derzeit noch parallel verlaufenden Busverkehren sind Sanierungs- und Linienverbesserungsmaßnahmen auch zwischen Zell am See und Mittersill vorgesehen. In Summe betragen die Investitionen für Wiederaufbau und Sanierung/Linienverbesserung und für sonstige Investitionen (Fahrbetriebsmittel) voraussichtlich 32,3 Millionen Euro (Preisbasis 2007).

Die Pinzgauer Gemeinden übernehmen im Wege eines mit Salzburg AG/Salzburger Lokalbahn abzuschließenden Dienstleistungsvertrag Betreuungsleistungen an Haltestellen und der Strecke im Umfang von bis zu 160.000 Euro jährlich sowie Vermarktungsbeiträge von 80.000 Euro im Jahr.

Sicherstellung der Verkehrsdienste

Mit der Salzburg AG/Salzburger Lokalbahn werden ein Verkehrsdienstevertrag sowie ein Infrastrukturnutzungs- und -betriebsvertrag abgeschlossen. Die Verträge sehen eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren vor, in denen die Wiederaufbau- und Sanierungs-/Linienverbesserungsmaßnahmen durchgeführt werden sollen sowie die Gesamtstrecke mit dem zwischen dem Land, den Gemeinden und der SLB abgestimmten Betriebskonzept befahren werden soll. Darüber hinaus wird die SLB – wo wirtschaftlich sinnvoll und machbar – wieder den Güterverkehr auf der Bahnstrecke aufnehmen. Die definierten Betriebsleistungen können vom Land jederzeit aufgrund der Baumaßnahmen oder anhand der Fahrgastnachfrage angepasst werden.

Wesentliche Eckpunkte des künftigen Betriebskonzepts, das auch ein auf den Bahnbetrieb abgestimmtes und damit Parallelverkehre vermeidendes Busangebot enthält, sind nach Wiederinbetriebnahme der Gesamtstrecke:

        Attraktiver Taktfahrplan (14 Zugpaare Zell am See – Krimml, 12 Zugpaare Zell am See – Fürth-Kaprun, 8 Buspaare Zell am See – Krimml, Montag bis Sonntag)

        Reduzierung der durchschnittlichen Fahrzeit auf höchstens 1 Stunde 26 Minuten Zell am See – Krimml bzw. 42 Minuten Zell am See – Mittersill

        Verknüpfung Bahn/Bus mit der Buslinie Lienz – Innsbruck in Mittersill

        Führung eines Fahrradzuges täglich zwischen Mai und Oktober auf der Gesamtstrecke Zell am See – Krimml

        Stärkung des Dampfzuges durch vorerst zwei wöchentliche Betriebstage mit Ausbau anhand der Nachfrage

        Anschlussbus Krimml Bahnhof – Krimml Wasserfälle

        Anschlussbus Fürth-Kaprun – Kaprun Ort

        Anschlussbus in Uttendorf saisonal zum Weißsee

        2-Stunden-Takt auf Buslinie Zell am See (Postamt) – Krimml Ort (Wasserfälle)

        1-Stunden-Takt auf Buslinie (Thumersbach) – Zell am See – Kaprun Ort – (Kesselfall)

 

Zur weiteren Attraktivierung des Angebotes ist die Beschaffung weiterer Fahrzeuge beabsichtigt, sofern diese Beschaffung aus dem Gesamtbudget nach Abzug der Infrastrukturinvestitionen möglich ist.

Darüber hinaus sind organisatorische Maßnahmen wie folgt vorgesehen:

        Sofortige Einsetzung eines Vor-Ort-Managements für die Pinzgau-Bahn in der Dienststelle Tischlerhäusl mit eigener Verantwortung und Entscheidungskompetenz

        Ausarbeitung und Umsetzung von Marketingmaßnahmen im Einvernehmen mit der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern und dem Land

        Neugestaltete Fahrzeuge ("Redesign").

Zur Unterstützung der Vermarktung der Pinzgau-Bahn leisten die Gemeinden über die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern einen jährlichen Vermarktungszuschuss von insgesamt 80.000 Euro, davon 50.000 Euro in bar und 30.000 Euro in Sachleistungen.

Durch die Übernahme der Pinzgau-Bahn werden kurzfristig 25 bis 30 und längerfristig nach Wiederinbetriebnahme der Gesamtstrecke von Zell am See bis Krimml 45 Arbeitsplätze in der Region Oberpinzgau auf Dauer gesichert.

Finanzierung von mehr als 32 Millionen Euro

Zur Finanzierung der Infrastruktur- und Fahrzeuginvestitionen sind in den Jahren 2008 bis 2011 in Summe voraussichtlich 32,3 Millionen Euro erforderlich. Dazu werden Leistungen der ÖBB in Höhe von 12,948 Millionen Euro und des Bundes in Höhe von zehn Millionen Euro erbracht. Die aus dem Landeshaushalt zurverfügungzustellenden Mittel für die genannten Investitionsmaßnahmen betragen somit 9,352 Millionen Euro. Die Fahrzeugbestellung und die Ausbaumaßnahmen sind dabei so aufeinander abzustimmen, dass es zu keinen Kostenüberschreitungen kommt.

Das Land stellt zur Finanzierung des laufenden Betriebes der Pinzgau-Bahn ab 2009 indexgesichert 1,33 Millionen Euro und ab 2011 weitere indexgesicherte 140.000 Euro zur Verfügung. Das Land leistet aus dem laufenden Wirtschafts- und Tourismusförderungsbudget im Jahr 2008 einen Betrag von 50.000 Euro und ab 2009 einen jährlichen Vermarktungszuschuss von indexgesichert 150.000 Euro pro Jahr.

 

 

 

 

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