Wien

 

 

 

 


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Wiener Architektur

 


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Sechs
Zentralfriedhof
Hundertwasserhaus 3589
Schönbrunn Palmenhaus 3306
Schönbrunn 3297_3b
Schönbrunn 3273
Staatsoper 3007
Volksgarten 2966
Pasqualatihaus, Seitenblick 2953
Universität 2929
Universität 2908
Rathaus 1695
Zentralfriedhof 1978b
Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek 3240
Parlamentsgebäude 2894

 

 

 

 

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Fotos vom Gerhard-Hanappi-Stadion von 1997

 

Diese Fotos zeigen das Stadion noch vor seinem Umbau

 

In den Jahren 2001 bis 2003 wurden das Gerhard-Hanappi-Stadion umfassend saniert und modernisiert. Die West und Ost Tribünen wurden vollständig überdacht und das Dach der Nord und Südtribüne erneuert. Sämtliche Sitzplätze  im Stadion sind heute überdacht. Dadurch wurde auch das Problem mit dem Westwind verringert. Der Nachteil: Durch die schlechtere Belüftung verringert sich die Lebensdauer des Rasens. Aufgrund der Umbauten sank die Zahl der Plätze auf 19.000, wovon bei Bundesligaspielen aus Sicherheitsgründen allerdings nur 17.500 besetzt werden dürfen.

In den Folgejahren wurde das Stadion weiterhin ausgebaut und modernisiert. Es wurden aus eigen Mitteln zwei VIP Klubs auf der Nord und Südtribüne für 200 Personen errichtet, eine moderne 25m² Videowall als Stadionanzeige zwischen der Ost- und Südtribüne in der Stadionkurve und eine Videoüberwachungsanlage für das ganze Stadion installiert. Im Jahr 2006 wurde das Stadion mit einer Rasenheizung ausgestattet und der Rasen von 102 Metern auf die für den Europacup seit kurzem benötigten 105 Meter verlängert. In den Katakomben wurden moderne Fitness- sowie Physiotherapieräume für das Training der Kampfmannschaft von Rapid eingerichtet. Das Gerhard-Hanappi-Stadion ist heute eines der größten und modernsten Stadien in Österreich.

 

Das Gerhard-Hanappi-Stadion in Wien Hütteldorf ist die

Heimstätte des Österreichischen Rekordmeisters SK Rapid Wien

 

 

 

 

 

 

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Rapid - News

 

 

 

 

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Das Gerhard-Hanappi-Stadion nach dem Umbau 2003

 

 

 

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Westtribüne

Osttribüne

Nordtribüne

 

 

 


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Anschliessend wurde das Stadion noch weiter modernisiert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ostersonntag 23. März 2008: Ein Sieg für die Geschichtsbücher

 

 

7:0 in Salzburg!

 

Die erste Überraschung für die tausenden Rapidler in Salzburg gab es bereits vor dem Spiel: Aus der einen angekündigten Sturmspitze wurde es das Duo Maierhofer/Hoffer. Von der Papierform her also ein offensiver Rekordmeister in einem keineswegs vollen Heimstadion.

 

Den ersten Angriff auf dem bei Auswärtsmannschaften ungeliebten Untergrund gab es jedoch in der dritten Spielminute für Salzburg. Danach eine leider unnötige Gelbe für Maierhofer, der Jezek zu Boden brachte.

 

Aber nur kurze Zeit später: Aus einer tollen Einzelaktion von Erwin „Jimmy“ Hoffer, der sich gegen zwei Salzburger Verteidiger durchsetzte, heraus, das 1:0 für die Religion. Dann – wir kamen mit dem Schreiben gar nicht mit – in der zehnten Minute das 2:0 durch Maierhofer und wenige Augenblicke später das 3:0 durch ÜÜÜÜÜmit Korkmaz.

 

Und weil’s g’rad so schön war das 4:0 in der 16. Minute durch – erraten – Maierhofer. An dieser Stelle sei aber der Gerechtigkeit halber auch erwähnt, dass gerade beim letzten Tor die Salzburger Hintermannschaft schon komplett von der Rolle war.

 

Dann wurde es leiser in der „Arena“, denn nach dem 5:0 (!!!!) in Minute 30 durch Jimmy Hoffer verließ ein Großteil der Anwesenden die Örtlichkeit. Im Rapid-Sektor wurde es lauter, sie verabschiedeten die nachhause-gehenden "Bullen-Fans"...

Damit wir es nicht vergessen: In der 34.Minute hatte Salzburg seine erste Torchance.

 

Hervorgehoben hat sich in der ersten Hälfte bei der Heimmannschaft lediglich Vargas, der Jimmy Hoffer „niederschnitt“, dafür aber nur die gelbe Karte bekommen hat.

 

Wer geglaubt hat, dass es nach einer Kabinenpredigt ein Aufbäumen der Millionenmannschaft geben würde, war am falschen Dampfer. Kurz nach Wiederanpfiff gab es das nächste Tor und das halbe Duzend war durch einen Assist von Maierhofer und ein weiteres Tor von Hoffer voll. Zwei weitere Rapid-Chancen sowie eine vergebene Chance aus zwei (!) Metern von Janko auf der anderen Seite hielten zu diesem Zeitpunkt die grün-weißen Fans bei Laune.

Ab diesem Zeitpunkt dann ein Hin und ein Her, die Rapid-Fans feierten, die verbliebenen Salzburger litten weiter und der SK Rapid lachte nach rund 90 Minuten von der Spitze der Tabelle. Steffen Hofmann war in der Nachspielzeit der Ansicht, dass ein Tor noch gehen würde: 0:7!

 

Stimmen zum Spiel:

 

Peter Pacult (Rapid-Trainer): "Es ist ein großartiger Tag für Rapid und für die Mannschaft. Wer heute darauf gesetzt hat, ist steinreich geworden. Man weiß, im Fußball kann sich schnell etwas ändern, aber was die Mannschaft heute abgeliefert hat, war sensationell. Mit diesem Sieg sind wir Tabellenführer, auch das Torverhältnis schaut jetzt anders aus, das ist natürlich sehr wichtig.
Ich habe immer gesagt, ich will Salzburg ohne einen Zickler und einen Kovac erwischen. Alex war heute nicht topfit, Niko hat gefehlt. Wir waren immer sehr ruhig beim Passspiel, jeder Schuss war ein Treffer, das zieht jedem Gegner den Nerv. Wir haben am Samstag ein schweres Spiel gegen Wacker. Die Euphorie ist natürlich groß, ich muss schauen, dass ich sie ein bisschen bremse."

Erwin Hoffer (Rapid-Dreifach-Torschütze): "Die ganze Mannschaft hat für einen gespielt, ich widme die Tore Markus Katzer."

Stefan Maierhofer (Rapid-Doppel-Torschütze): "Wir haben eine super Leistung geboten, verdient gewonnen. Wir haben sehr guten Fußball geboten und das nötige Glück war auf unserer Seite. Es sind noch fünf Runden, es kann noch sehr viel passieren. Tore sind für einen Stürmer das Wichtigste und Beste, ich habe auch zwei Tore perfekt aufgelegt, ich bin ein Teamplayer."

 

Giovanni Trapattoni (Salzburg-Trainer): "Das war keine Niederlage, das war eine Katastrophe. In 40 Jahren meiner Profi-Karriere habe ich nie sieben Gegentore bekommen, weder als Spieler noch als Trainer. Wir haben von Rapid eine große Lektion erhalten. Leider spielt diese Woche auch das Nationalteam, deshalb können wir uns nicht gleich zusammensetzen. Wir müssen aber unbedingt klären, was in den Köpfen passiert ist - wir waren nicht körperlich, sondern mental und organisatorisch schwach.

Normalerweise haben wir daheim immer mit viel Selbstvertrauen gespielt. Aber im Vorfeld haben alle Zeitungen vom "Spiel des Jahres" geschrieben, die Spieler haben dadurch Angst bekommen. Ich hatte den Eindruck, meine Spieler sind wie benommen. Ich habe zwar versucht, die Spieler zur Pause aufzurütteln, aber sieben Sekunden nach Wiederanpfiff haben wir schon wieder ein Gegentor kassiert. Wir haben viele Fehler im Spiel eins gegen eins gemacht, die Spieler waren wie gelähmt. Ich bin sehr enttäuscht vom individuellen Verhalten einzelner Spieler, sie haben nicht gemacht, was ich gesagt habe.

Wir brauchen jetzt keine Bestrafungen, sondern wir müssen dieses Spiel, diese Niederlage vergessen. Allerdings muss ich sagen, dass man mit diesem Verhalten auch von anderen Mannschaften so eine Lektion bekommen kann. Wir haben jetzt noch fünf Spiele, ein Punkt Vorsprung für Rapid ist nicht viel. Bis heute waren wir Favorit, aber die Chance auf den Titel ist noch immer da, warum auch nicht?"

Alexander Zickler (Salzburg-Kapitän): "Ich will mich für die Leistung bei den Fans entschuldigen. Es liegt jetzt an uns, dass wir uns rehabilitieren. Das wird schwer genug. Wir dürfen uns jetzt nicht zerfleischen. Es war ein Scheißspiel, Rapid hat eine gute Leistung geboten. Wir waren nicht auf dem Platz. So etwas habe ich noch nie miterlebt, dass ein Spiel so schnell entschieden wird."

 

 


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Das Match - Telegramm

 


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Zuschauer: 20.600
31. Runde

Schiedsrichter:  Lehner

 

Red Bull Salzburg
Red Bull Salzburg
23.03.2008, 15:30 Uhr
0:7

SK Rapid Wien 944
SK Rapid Wien

 

 

Torschütze (Vorlage) Tore

Torschütze (Vorlage)

 
7. Minute
Hoffer (Payer)              0:1
 
10. Minute
Maierhofer (Hofmann)   0:2
 
12. Minute
Korkmaz (Hofmann)      0:3
 
17. Minute
Maierhofer (Hoffer)      0:4
 
30. Minute
Hoffer (Hofmann)         0:5
 
46. Minute
Hoffer (Maierhofer)       0:6
 
90. Minute
Hofmann (Hoffer)         0:7

 

Spieler Karten Spieler
 
4. Minute
Stefan Maierhofer


Sasa Ilic
9. Minute
 

Jorge Vargas
44. Minute
 

 

Spieler Aufstellung Spieler
TO - Timo Ochs (1)   (24) Helge Payer - TO
VE - Jorge Vargas (31)   (23) Andreas Dober - VE
VE - Milan Dudic (3)   (18) Hannes Eder - VE
VE - Markus Steinhöfer (20)   (6) Christian Thonhofer - VE
VE - Ibrahim Sekagya (23)   (3) Jürgen Patocka - VE
MF - Ezequiel Carboni (5)   (14) Ümit Korkmaz - MF
MF - Patrik Jezek (11)   (11) Steffen Hofmann - MF
MF - Sasa Ilic (22)   (8) Markus Heikkinen - MF
MF - Christoph Leitgeb (24)   (7) Stefan Kulovits - MF
ST - Marc Janko (21)   (21) Erwin Hoffer - ST
ST - Alexander Zickler (7)   (9) Stefan Maierhofer - ST

 

  Ersatzbank          
TO - Heinz Arzberger (33)   (1) Raimund Hedl - TO
VE - Manuel Pamic (8)   (32) Stephan Palla - VE
VE - Laszlo Bodnar (2)   (17) Veli Kavlak - MF
MF - Johan Vonlanthen (10)   (15) Boris Prokopic - MF
MF - Karel Pitak (16)   (22) Georg Harding - MF
MF - Louis Clement Ngwat Mahop (29)   (10) Mario Bazina - ST
ST - Djordje Rakic (19)   (20) Fabiano - ST

 

Wechselspieler   Spielerwechsel   Wechselspieler
Einwechslung  L. Clement Ngwat Mahop (29) M. Steinhöfer (20)  Auswechslung 25. Minute    
Einwechslung  D. Rakic (19) A. Zickler (7)  Auswechslung 46. Minute    
Einwechslung  L. Bodnar (2) J. Vargas (31)  Auswechslung 55. Minute    
    72. Minute Auswechslung  S. Maierhofer (9) . Fabiano (20)  Einwechslung
    76. Minute Auswechslung  M. Heikkinen (8) G. Harding (22)  Einwechslung
    88. Minute Auswechslung  Ü. Korkmaz (14) V. Kavlak (17)  Einwechslung

 

 

 


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Hier noch einige Bilder zum Spiel Salzburg - Rapid Wien 0:7

 

 

 

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Salzburg's Carboni kam (wie so oft in diesem Spiel) zu spät......

Erwin "Jimmy" Hoffer: Der Torschütze zum 0:1, 0:5 und zum 0:6

Ümit Korkmaz: Der Torschütze zum 0:3

Stefan Maierhofer: Der Torschütze zum 0:2 und zum 0:4

Schuss - Tor, Schuss - Tor, Schuss - Tor, Schuss - Tor            .....und dies 7 mal

Kollektiver Torjubel in Grün-Weiss

Der Torschütze zum 0:7 Steffen Hofmann feiert nach dem Match

zusammen mit seinen Kollegen diesen historischen Sieg

 

 

 

 

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