Infos der ÖBB zum neuen Fahrplan ab 13. Dez. 2009

Am 13. Dezember 2009 tritt der neue Fahrplan in Kraft, und der hat einiges zu bieten: Neben neuen Angeboten von Schiene und Bus sowie neuen Taktknoten startet das grösste Projekt der nächsten Jahre: Der Bau des Wiener Hauptbahnhofes.

- Ab 13. Dezember fährt der Star der ÖBB-Flotte nicht nur bis Zürich, sondern zwischen Wien und Salzburg auch im Stundentakt. Auf dieser Strecke werden außerdem täglich zwei zusätzliche schnelle IC-Zugpaare unterwegs sein, ein zusätzliches IC-Zugpaar auch zum Wochenende.

 
- Von Salzburg Richtung Westen wird mit Fahrplanwechsel aufgrund der Bauarbeiten der DB auf der Korridorstrecke nicht der endgültige railjet-Fahrplan gefahren. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der railjet-Takt dann auch von Salzburg Richtung Westen verdichtet.


- Der im vergangenen Jahr gestartete integrierte Taktfahrplan wird auch heuer konsequent weiterentwickelt. Aus den anfänglichen 20 Taktknoten, die Beschleunigungen und optimale Anschlüsse zwischen Fernverkehr, Nahverkehr und Postbus, sowie ein einfaches, leicht merkbares Fahrplanschema durch fixe Abfahrtsminuten bringen, werden im neuen Fahrplanjahr 36 Taktknoten, womit wir dem österreichweiten Taktfahrplan wieder ein Stück näher kommen.

Mit neuen Konzepten zum Erfolg
Die ÖBB-Postbus GmbH konzentriert sich verstärkt auf das Kerngeschäft, den Linienverkehr, und möglichen neuen, alternativen Verkehrskonzepten. Ing.Mag. Christian Eder, Geschäftsführer der ÖBB-Postbus GmbH: "Gemeinsam mit unseren Bestellern entwickeln wir bedarfsgerechte Konzepte - zum Wohle der Kunden."

- So wird in Oberösterreich etwa eine Strecke mit Midibussen, die bis zu 20 Fahrgästen Sitzplätze bieten, an stark frequentierten Strecken mit Doppelstockbussen gefahren.


- Insgesamt fahren die mehr als 2.200 Postbusse mehr als zwei Millionen zusätzliche Kilometer im neuen Fahrplanjahr. Spitzenreiter bei den Bundesländern ist Tirol mit mehr als einer Million Kilometer zusätzlich, gefolgt von Oberösterreich und Vorarlberg.

Bauen für den Kunden
- 2009 war das Jahr mit dem größten Bauvolumen in der Geschichte der ÖBB (2,1 Mrd. Euro). Und auch im kommenden Jahr hält die Bautätigkeit für die Kunden unvermindert an. Auf Grund der Sperre des Wiener Südbahnhofes im Zusammenhang mit der Errichtung des Hauptbahnhofes wird Wien Meidling die Funktion des Südbahnhofes übernehmen.

 

- Auch der Salzburger Hauptbahnhof wird - mit stark veränderten Infrastrukturvoraussetzungen - umgebaut und modernisiert, sowie weitere Bahnhöfe und Streckenabschnitte im Österreichischen Schienennetz

Für die Möglichkeiten der Fahrplangestaltung für den Personen- und Güterverkehr herrschen stark veränderte Rahmenbedingungen. Die größte Herausforderung dabei ist, dass das Bauen bei weiterlaufendem Bahnverkehr für die Kunden möglichst unbemerkt bleibt. "Wir werden mit gezielten Maßnahmen trotz der zahlreichen Bautätigkeiten auf unserem Schienennetz die Qualität und Pünktlichkeit für die Kunden sicherstellen", so DI Herwig Wiltberger, Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur AG.

Informationen zum neuen Fahrplan
Der Fahrplan 2010 wird in den kommenden Wochen nach und nach veröffentlicht. Ab Ende Oktober werden die ersten Züge in Scotty abrufbar sein. Wir bitten Sie aber um Verständnis dafür, dass es allein aufgrund der riesigen Datenmengen (täglich fahren in Österreich rund 4.000 Personenzüge) nicht möglich ist, alle Daten auf einmal zur Verfügung zu stellen.

Die Kursbücher und Fahrplanhefte für die einzelnen Strecken werden in den kommenden Wochen gedruckt. Sie sind ab Ende November erhältlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

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