Weitere Infos zur Europaallee beim Zürcher HB

Mit einer Spatenstichfeier haben im vergangenen Juni in Zürich die offiziellen Bauarbeiten für den Neubau der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) begonnen. Die Feier markierte den Startschuss für die Realisierung des Grossbauprojekts Europaallee Zürich. 

Die neue Europaallee sei ein «Meilenstein», sagte SBB-Immobilien-Chef Urs Schlegel vor den Medien. Er bezeichnete das Grossprojekt als Musterbeispiel für die moderne Arealentwicklung der SBB. Man habe von Anfang an eng mit Behörden und Quartierorganisationen zuammengearbeitet. Dies sei der richtige Weg gewesen.

Auf dem Areal entsteht bis 2019 in Etappen ein neuer Stadtteil. Dafür werden mehr als 1 Milliarde Franken verbaut. Der Neubau der PHZH kostet 250 bis 300 Millionen Franken und soll 2012 bezugsbereit sein. Er bietet rund 2000 Studierenden Platz, die gegenwärtig an 19 verschiedenen Standorten in der Stadt unterrichtet werden.

Schluss mit Raumproblemen
Regierungspräsidentin Regine Aeppli sprach von einer «historischen Chance für den Bildungsstandort Zürich». In drei Jahren würden die heutigen Raumprobleme mit einem Schlag der Vergangenheit angehören. Die Bildungsdirektorin erinnerte daran, dass die PHZH seit ihrer Gründung im Jahr 2002 mit Platzproblemen zu kämpfen habe.

Mit der Konzentration an diesem «fantastischen Standort» könnten zudem die schulinternen Abläufe verbessert werden, auch sei ab 2012 die Herausbildung eines «Campus-Gefühls» möglich. Schliesslich gebe es dank dem Auszug aus dem Gebäude oberhalb des Heimplatzes Platz für die geplante Kunsthaus-Erweiterung.

Nach der Fertigstellung der Europaallee - ehemals Stadtraum HB - sollen neben den 2000 Studienplätzen 6000 Arbeitsplätze, 400 Wohnungen, verschiedene Einzelhandels- und Gastronomieangebote sowie Freizeiteinrichtungen zur Verfügung stehen.

Das «hervorragende Projekt» sei eine «bereichernde Ergänzung» für Zürich, sagte Stadtpräsidentin Corine Mauch. Früher sei dieses Areal nicht zugänglich gewesen und habe damit für viele gar nicht existiert. Nun entstehe ein «vielfältiger Begegnungsraum», sozusagen ein «grossstädtischer Raum mit menschlichen Dimensionen».

 

 

Die SBB-Medienmitteilung zu diesem Thema:

 

Mit dem Spatenstich für die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) feierte die SBB am 22. Juni 2009 zusammen mit rund 200 Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie Stadt und Kanton den offiziellen Baubeginn der Europaallee Zürich (ehemals Stadtraum HB). Mitten in Zürich entsteht bis 2019 in Etappen ein neuer Stadtteil. Bereits 2012 werden hier rund 2000 Studierende der PHZH ein und aus gehen.

Der Spatenstich für die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) markiert den Baustart zu einem neuen, lebendigen Stadtquartier mitten in Zürich – der Europaallee. Auf einem bisher unzugänglichen Brachland entsteht auf rund 80 000 Quadratmetern neuer Lebensraum zum Studieren, Arbeiten, Wohnen und zum Verweilen. An Stelle von Abstellgleisen, Lagerhallen und Postsortieranlagen werden ab 2012 Firmen, Läden und Restaurants für städtisches Leben sorgen. Die PHZH und attraktive Stadtwohnungen runden das Angebot der Europaallee ab. Und das mitten in Zürich, bestens erschlossen mit dem öffentlichen Verkehr.

Die Verantwortlichen der SBB und der Stadt Zürich feierten gemeinsam mit dem Kanton Zürich und rund 200 Gästen den Spatenstich für die Pädagogische Hochschule Zürich und setzten damit auch einen Meilenstein in der Stadtgeschichte.

Für Andreas Meyer, CEO der SBB, ist die Europaallee ein Musterbeispiel für die moderne Arealentwicklung der SBB. «Der Standort direkt beim Hauptbahnhof ist eine grosse Chance für die Stadt, für die Bevölkerung und für die SBB.» Und: «Die SBB ist sich der Verantwortung bewusst, was es heisst, ein solch wichtiges Projekt an so zentraler Lage zu realisieren.» Davon zeuge auch die enge Zusammenarbeit mit Behörden und Quartierorganisationen.

«Das Projekt hat als grossstädtischer Raum mit menschlichen Dimensionen für die Stadt Zürich eine hohe Bedeutung», sagte die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch in ihrer Rede. Und sie stellte dar, wie sie sich die besondere Atmosphäre im Quartier vorstellt: «Hier wird künftig flaniert, aber auch eilig auf den nächsten Zug gesprintet. Hier studieren angehende Lehrerinnen und Lehrer in Strassencafés, während am Nebentisch Banker mit London telefonieren.»

Als erste Etappe wird nun der Campus für die Pädagogische Hochschule Zürich gebaut. Regine Aeppli, Regierungspräsidentin und Vorsteherin der Bildungsdirektion des Kantons Zürich, freut sich schon heute auf die Eröffnung im Sommer 2012: «Es gibt für eine Ausbildungsstätte keinen besseren Platz als mitten in der Stadt.»

In Kürze werden auch die Dienstleistungsgebäude für die Banken Clariden Leu sowie UBS gebaut. In den Erdgeschossen werden Räume für Ladengeschäfte und Gastronomiebetriebe realisiert. Die alte Sihlpost bleibt bestehen und wird später sanft saniert. Die Entwicklung eines Grossprojekts wie der Europaallee Zürich ist nur möglich dank einer engen und weitreichenden Zusammenarbeit von Architekten, Planern, Baufirmen und Behörden.

Die Nähe des öffentlichen Verkehrs zum neuen Stadtteil symbolisiert der moderne Doppelstocktriebzug mit dem Namen «Europaallee Zürich», der anlässlich der Feier als Botschafter auf das Zürcher S-Bahn-Netz entsandt wurde.

 

 

 

 

 

 

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