Mo

23

Mär

2009

Modernisierung der Doppelstockzüge der ersten Generation bei der Zürcher S-Bahn

Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) und die SBB sorgen in der S-Bahn Zürich für ein gestärktes Sicherheitsgefühl und für verbesserte Kundeninformation. Aus diesem Grund wird die gesamte Doppelstöcker-Flotte der ersten Generation der S-Bahn Zürich bis voraussichtlich Anfang 2011 umgerüstet. Im Zentrum der Modernisierung steht einerseits der Einbau von Monitoren zur Verbesserung der Kundeninformation. Andererseits wollen der ZVV und die SBB mit der Installation von Videokameras und Notsprechstellen dem Vandalismus entgegenwirken und das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste stärken.

                                                                                                                                           Foto: Marcel Manhart

 

Die 113 Doppelstockzüge der ersten Generation der Zürcher S-Bahn werden zur Verbesserung der Fahrgastinformation mit insgesamt 1356 Monitoren ausgestattet. Jeder Passagierwagen erhält vier Bildschirme, welche die Fahrgäste mit Fahrplan- und künftig mit Anschlussinformationen in Echtzeit beliefern.

Weiter erhalten alle S-Bahnen der ersten Generation Videokameras. Die aufgezeichneten Daten werden im Regelfall nach 24 Stunden automatisch gelöscht. Hinzu kommen Notsprechstellen, welche eine direkte Verbindung zur Bahnpolizei erlauben. Diese beiden Massnahmen sollen dem Vandalismus entgegenwirken und das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste in den S-Bahnen weiter verbessern.

Die neuen Doppelstöcker (DTZ) sowie acht S-Bahn-Züge der ersten Generation (DPZ) verfügen bereits über die modernisierte Ausstattung. Die Umrüstung der gesamten S-Bahn-Flotte der ersten Generation ist voraussichtlich bis Anfang 2011 abgeschlossen. Die Videoüberwachung und das moderne Kundeninformationssystem lösen Investitionskosten von insgesamt 40 Mio. Franken aus.

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Kommentare: 1
  • #1

    u=9014 (Samstag, 04 Mai 2013 02:06)

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