Schweres Gerät am Bahnhof Feldkirch im Einsatz

Planmässig und mit schwerem Maschineneinsatz, unter anderem sind ein schienengebundener Kran und eine Gleisschottermaschine im Einsatz, wurden am Montag 16. Februar 2009 die Umbauarbeiten im Bereich der Güterzuggleise sowie am nördlichen Bahnhofsbereich von Feldkirch gestartet. Der Zugsverkehr in Richtung Rankweil wird nur noch auf einem Streckengleis geführt.

Dreizehn Weichenverbindungen werden bis Anfang Juli getauscht, zudem wird der komplette Gleisunterbau auf einer Länge von 1.300 Metern von Grund auf erneuert. Bedingt durch die umfangreichen Arbeiten muss der Zugverkehr auf dem fünf Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Rankweil und Feldkirch auf einem Betriebsgleis abgewickelt werden.                   Foto: ÖBB

Für bis zu 250 Zugfahrten pro Tag wird der nördliche Teil des Bahnhofes zum Trichter an dem alle Züge vorbeigeschleust werden müssen. Vor allem in der Früh- und Abendverkehrsspitze kann es zu Verzögerungen von fünf bis zehn Minuten kommen. In der Haltestelle Feldkirch-Amberg steht den Kunden nur eine Bahnsteigkante für beide Fahrtrichtungen zur Verfügung.

250 Zugfahrten - Herausforderung für Bauleiter und Fahrdienstleiter
Grundsätzlich begegnen sich die Nahverkehrszüge in Fahrtrichtung Bregenz mit jenen die nach Bludenz fahren genau zwischen Rankweil und Feldkirch. Durch den eingleisigen Betrieb auf diesem Streckenabschnitt wird es daher zwangsläufig zu Verzögerungen kommen, weil ein Zug in Feldkirch oder Rankweil auf den Gegenzug warten muss. Vor allem in der Frühverkehrsspitze sowie am Abend sind Verzögerungen im Ausmaß von 5 bis 10 Minuten möglich. Grundsätzlich wird alles versucht um die Verzögerungen im Nahverkehr so gering wie möglich zu halten. Der Fernverkehr von und nach Innsbruck bzw. Wien wird davon nahezu unberührt bleiben. 

Auf die Bauleiter warten in den nächsten Monaten große technische Herausforderungen. Gefordert sind zudem die ÖBB-Fahrdienstleiter im Zentralstellwerk am Feldkircher Bahnhof, denn sie sind für die betriebliche Abwicklung verantwortlich. Der planmäßige dichte Zugverkehr mit bis zu 250 Zugfahrten läuft während der gesamten Bauzeit weiter. Die ÖBB verstärken weiterhin ihre Informationskanäle wie Internet, Lautsprecheransagen, Plakate etc. und bitten die Kunden um Verständnis für auftretende Einschränkungen.

 

Zugverspätungen  zwischen Feldkirch und Rankweil

Bericht auf Vorarlberg Online vom 10. Februar 2009 

Wegen Bauarbeiten kann es im Bahn-Nahverkehr auf der Strecke Rankweil - Feldkirch ab kommendem Montag zu Verspätungen von bis zu zehn Minuten kommen.

Umgesetzt werden Arbeiten an den Güterzuggleisen im Bereich des Bahnhof Feldkirch, eine Erneuerung der Weichen und des Gleisunterbaus, informierten die ÖBB am Dienstag. Insgesamt investiere man rund 4,3 Mio. Euro. Die Fertigstellung ist für Anfang Juli geplant.

Wegen der Arbeiten müsse der Zugverkehr auf dem fünf Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Rankweil und Feldkirch auf einem Betriebsgleis abgewickelt werden. Bis zu 250 Zugfahrten täglich werden die Engstelle passieren. Vor allem in den Spitzenzeiten in der Früh und am Abend könne es daher zu Verzögerungen kommen. Sämtliche Arbeiten finden bei laufendem Bahnbetrieb statt, an einzelnen Tagen werde auch in der Nacht gearbeitet. Der An- und Abtransport des Aushub- und des Schüttmaterials werde per Bahn erfolgen.

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