So

15

Feb

2009

Unbekannte versuchten auf ÖBB-Schaffner einzustechen

Drei unbekannte Schwarzfahrer haben zwei Schaffner der ÖBB attackiert. Dabei dürfte sich aber einer der mutmaßlichen Täter selbst verletzt haben. Dies teilte die Sicherheitsdirektion Steiermark mit. Die beiden ÖBB-Bediensteten wurden nicht verletzt. Der Zwischenfall ereignete sich am Freitag 13. Februar 2009 im Bereich des Bahnhofs Steinhaus am Semmering im IC 650 in Richtung Wien.

Drei bisher unbekannte Männer im Alter zwischen 15 und 18 Jahren hatten am Freitag gegen 11.45 Uhr am ÖBB-Bahnhof Mürzzuschlag den Schnellzug IC 650 nach Wien bestiegen. Bei der kurz darauf vom 49-jährigen Zugbegleiter aus Spielfeld durchgeführten Fahrkartenkontrolle konnten die Burschen keine Fahrkarte vorweisen. Sie wurden deshalb am Bahnhof in Steinhaus am Semmering aus dem Zug gewiesen. Der ÖBB-Zugsbegleiter wurde dabei von einem 49-jährigen Kollegen unterstützt.

Die Burschen bedrohten daraufhin die beiden Schaffner mit dem Umbringen. Einer von ihnen zog dabei ein Messer und versuchte auf den Eisenbahner und seinen Kollegen einzustechen. Die beiden ÖBB-Bediensteten konnten den Stichen ausweichen und wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Das Trio flüchtete. Bei den anschließenden Erhebungen am Bahnhof Steinhaus wurden am Bahnsteig Blutspuren gefunden. Die Exekutive nimmt an, dass einer der Täter sich bei dem Vorfall selbst verletzte.

 

Schaffner attackiert - Täter ausgeforscht

Beamte der obersteirischen Polizeiinspektion Mürzzuschlag haben jene drei Männer ausgeforscht, die vor einer Woche in einem Intercity-Zug einen Zugbegleiter der ÖBB attackiert hatten.

Verletzung führte zu Verdächtigem
Die drei zunächst Unbekannten attackierten in einem Intercity-Zug der ÖBB einen Zugbegleiter mit einem Messer. Während der Schaffner unverletzt blieb, verletzte sich einer der Männer - und das führte die Beamten schließlich auch zu ihm.

Bei einer Personenkontrolle im Asylwerberheim in Mürzzuschlag wies einer der Tatverdächtigen - ein 16-jähriger Russe - eine markante Schnittverletzung an seinem rechten Zeigefinger auf. Der Bursche nannte bei der Einvernahme seine Komplizen, einen 20-jährigen Russen und einen 18-jährigen Schüler, ebenfalls russischer Staatsangehöriger.

Abgesprochen, um 16-Jährigen zu "schützen"
Der Jüngste war sofort geständig, einen Zugbegleiter mit dem Messer bedroht bzw. in dessen Richtung gestochen zu haben; allerdings gab auch der 20-Jährige an, den Zugbegleiter angegriffen zu haben. Es stellte sich schließlich heraus, dass sich die drei Verdächtigen zuvor entsprechend verabredet hatten, um den 16-Jährigen zu "schützen".

Kommentar schreiben

Kommentare: 0