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ÖV Kanton Zürich

 

 

 

 

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Grundsatz

Der Kanton Zürich fördert den öffentlichen Verkehr vor allem dort, wo dieser gegenüber dem Individualverkehr grosse Chancen hat: bei der Bewältigung von grossen Verkehrsströmen sowie bei der Erschliessung von grossen, dichten Siedlungsgebieten und von Zentrumslagen.
In ländlichen Gebieten gewährleistet der Kanton mindestens eine Grundversorgung.

Stand der Strategiearbeiten

Die Strategiearbeiten im Bereich öffentlicher Verkehr sind weit fortgeschritten. Federführend ist der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV). Ausgehend vom Grundlagenbericht "Bahnperspektiven für den Wirtschaftsraum Zürich, Strategie für den Ausbau der Bahninfrastruktur" sind die folgenden wichtigen Zwischenergebnisse erreicht worden:
  • Einen wegweisenden Entscheid für die Weiterentwicklung des nationalen und regionalen Bahnverkehr hat das Zürcher Volk am 23. September 2001 gefällt, als es der Vorlage für den Bau eines zweiten unterirdischen Durchgangsbahnhofs (Bahnhof Löwenstrasse) zugestimmt hat.
  • Im Oktober 2000 haben der ZVV zusammen mit den SBB in der S-Bahn-Vision Zielvorstellungen für den langfristigen Ausbau der S-Bahn definiert.
  • Am 20. August 2001 hat der Kantonsrat der Kreditvorlage für den Ausbau der SBB-Linie Winterhur-Schaffhausen zugestimmt.
  • Im November 2001 wurde das kantonsübergreifende Projekt "Winti-Thur-Bahn" vorgestellt, an dem der ZVV massgebend beteiligt ist. Ziel des Projekts ist die Stärkung der Marktstellung des öffentlichen Verkehrs in der Region Winterthur und in den Nachbarkantonen.
  • Am 24. November 2003 hat der Kantonsrat der Kreditvorlage für 3. Teilergänzungen der S-Bahn zugestimmt. Die vierte Ausbauetappe wird Massnahmen im Zusammenhang mit der Eröffnung des Bahnhofs Löwenstrasse umfassen.
Der ZVV erstattet dem Kantonsrat alle zwei Jahre Bericht über den Stand der Strategiearbeiten. Darauf abgestützt legt der Kantonsrat Grundsätze über die mittel- und langfristige Entwicklung von Angebot und Tarif im öffentlichen Personenverkehr fest

 

In den dicht besiedelten Agglomerationsräumen weist der öffentliche Verkehr noch beträchtliche Entwicklungschancen auf, insbesondere wegen seines relativ geringen Flächenbedarfs. Die Planungen für öffentliche Mittel- und Feinverteiler-Systeme zur Ausschöpfung dieser Potenziale erfolgen gestützt auf die Strategie Agglomerationsverkehr im Rahmen von regionalen Gesamtverkehrskonzepten. Hier geht es darum, die Massnahmen für die Raumsicherung für Tram-, Stadtbahn- und Bussysteme sowie die nötigen Projektierungs- und Realisierungsschritte rechtzeitig einzuleiten.

Ein wichtiger Schritt zur Förderung des öffentlichen Agglomerationsverkehrs stellt die Zustimmung des Zürcher Volks zur Vorlage für den Bau der Glattalbahn und damit verbundener Strassenausbauten im mittleren Glattal am 9. Februar 2003 dar. Die im Entstehen begriffene "Glattalstadt" erhält damit eine zukunftsweisende, leistungsfähige und umweltverträgliche Verkehrserschliessung mit der auch städtebauliche Fortschritte erzielt werden können.

 

 

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Strategie für den Ausbau der Bahninfrastruktur
ZH Amt für Verkehr.pdf
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Strategiebericht ZVV für die Jahre 2007 - 2010
ZH ZVV 2007-2010.pdf
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KÖV Region Zürich Bahn 2000 II-Etappe

 

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