______________ Aktuelles und Blog ____________________
Nachfolgend finden Sie Meldungen zum ÖV in Blog-Form:
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Mo
09
Nov
2009
Am 12. November 2009 ist Nationaler Tochtertag: 550 Töchter lernen die SBB live kennen
Am nächsten Donnerstag ist die SBB fest in Frauenhand: Rund 550 Mädchen und junge Frauen im Alter von 11 bis 13 Jahren begleiten anlässlich des 9.Nationalen Tochtertages ihre Eltern für einen Tag an deren Arbeitsplatz. Die SBB lädt dabei nicht nur zu einem erlebnisreichen Tag ein, sondern stellt auch die Berufswelt der Bahn vor. Ziel ist es, den Frauenanteil bei der SBB langfristig und nachhaltig zu erhöhen.
Die Eisenbahn hautnah erleben – am nächsten Donnerstag ist dies möglich. Rund 550 Mädchen und junge Frauen im Alter von 11 bis 13 Jahren haben sich für den 9. Nationalen Tochtertag bei der SBB angemeldet. Am 12. November 2009 blicken sie Vater oder Mutter einen Tag lang über die Schulter. Zudem stellen viele Bereiche jeweils ein spezielles Programm für die Töchter zusammen.
Die SBB will den Töchtern insbesondere die Berufswelt des öffentlichen Verkehrs näher bringen. Bereits im Vorfeld stellt ihnen die SBB unter www.sbb.ch/tochtertag verschiedene Berufe vor. SBB Mitarbeiterinnen beantworten zudem eingegangene Fragen online. «Login», der Ausbildungsverbund von über 50 Verkehrsunternehmen, unterstützt den Tochtertag ebenfalls und lädt die Töchter der SBB Mitarbeitenden in Olten, Basel und Luzern ins Ausbildungszentrum in Olten ein. Dort bietet «Login» als besondere Attraktion Fahrten in Loksimulatoren. Denn häufig sind es die typischen «Männerberufe», die bei den Mädchen auf besonderes Interesse stossen.
Der Nationale Tochtertag findet dieses Jahr zum neunten Mal statt, die SBB beteiligt sich seit Beginn daran. Sie wirbt auch dieses Mal aktiv dafür, dass junge Frauen ihre Eltern und den Bahnbetrieb im Alltag miterleben können und neue Berufsbilder kennen lernen. Den Frauenanteil konnte die SBB in den vergangenen Jahren kontinuierlich steigern. Diese Bemühungen gehen weiter: Erklärtes Ziel des Unternehmens ist es, den Anteil der Mitarbeiterinnen zu erhöhen, von heute 14 Prozent auf 18 Prozent bis 2014. Hierzu bietet der Tochtertag eine ideale Gelegenheit.
So
08
Nov
2009
Füsse auf ÖBB-Sitzbank: Heftige Debatte um Strafe
Ein 13-Jähriger legte im Zug die Füsse auf die Bank. Das kostet seine Eltern 85 Euro, der Bursche wurde bei der Polizei abgeliefert. Die ÖBB fahren einen strengen Kurs - wer Waggons beschmutzt, muss kräftig zahlen. In einer intensiven Online-Debatte begrüssen die meisten SN-Leser das Vorgehen der Bahn.
Der 13-jährige Jean Pierre dürfte in Zukunft nur noch in vorbildlicher Körperhaltung mit dem Zug fahren: Der Schüler wurde zwischen Freilassing und Salzburg vom Kontrollor dabei erwischt, wie er seine beschuhten Füße auf dem gegenüberliegenden Sitzpolster hochlagerte. Der ÖBB-Bedienstete drohte daraufhin mit Strafe.
Der Bursche dürfte wenig später erneut zumindest einen Fuss auf die Sitzgelegenheit gebettet haben. Die Folge: Der Kontrollor forderte 70 Euro und den Ausweis des 13-Jährigen – der beides nicht bei sich hatte. Der Ausflug endete auf der Polizeiinspektion Taxham, wo die Identität des Jugendlichen zweifelsfrei ermittelt wurde. Jean-Pierre wurde, mit einem Erlagschein ausgestattet (70 Euro Reinigungsgebühr plus 15 Euro Bearbeitungsgebühr), heimwärts geschickt.
Sa
07
Nov
2009
Wechsel in der Konzernleitung SBB: Jürg Schmid wird neuer Leiter Personenverkehr
Der Verwaltungsrat der SBB hat Jürg Schmid zum neuen Leiter der Division Personenverkehr und Mitglied in die Konzernleitung gewählt. Der 47-jährige Betriebsökonom war bisher Direktor von Schweiz Tourismus und wechselt voraussichtlich im 2. Quartal 2010 zur SBB. Bis zum Wechsel wird Vincent Ducrot die Division Personenverkehr weiterhin interimistisch leiten.

Jürg Schmid (47) wechselt von Schweiz Tourismus zur SBB. Der Verwaltungsrat der SBB ernannte ihn an seiner November-Sitzung zum Leiter der Division Personenverkehr und Mitglied der Konzernleitung. Schmid tritt die Nachfolge von Paul Blumenthal an, der per Ende September 2009 aus der SBB Konzernleitung ausgeschieden ist. «Ich freue mich, dass wir mit Jürg Schmid einen Nachfolger gefunden haben, der mit dem Marketing hervorragend vertraut ist», erklärte SBB CEO Andreas Meyer nach der Wahl. «Jürg Schmid kennt die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden, aber auch die Anliegen der Schweiz und ihrer Regionen ausgezeichnet.»
Foto: SBB
Jürg Schmid ist seit zehn Jahren als Direktor von Schweiz Tourismus tätig und in dieser Funktion verantwortlich für den Auftritt der Schweiz als Ferien-, Reise- und Kongressland sowohl national wie auch international. In dieser Funktion arbeitet er seit Jahren eng mit der SBB zusammen. Zuvor war er von 1994 bis 1999 bei Oracle Software Corporation Ltd. tätig, zuerst als Verkaufsleiter in der Geschäftsleitung Schweiz und anschliessend als Verkaufs- und Marketingdirektor in der Region NCEE & CIS, MEA (Nord-, Zentral- und Ost-Europa, Russland & GUS, Naher und Mittlerer Osten, Afrika). In dieser Funktion war er verantwortlich für den Aufbau und das Management internationaler Partnerschaften. Von 1992 bis 1994 arbeitete er als Managing Director der Chris Data Vertriebs AG, nachdem er zuvor drei Jahre als Account Manager von Hewlett Packard Schweiz tätig gewesen war. Jürg Schmid studierte Betriebsökonomie an der HWV Zürich und bildete sich über Jahre in den Bereichen IT und Marketing weiter. Im Jahr 2007 absolvierte er das Advanced Executive Management Programm (AMP) am INSEAD, Fontainebleau. Jürg Schmid ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt im Kanton Zürich.
Jürg Schmid hat umfassende Kenntnisse des schweizerischen und europäischen Freizeitverkehrsmarktes und ist bestens vertraut mit den Bedürfnissen der Schweizer Konsumenten. Er verfügt über die langjährige Führungserfahrung und ein breites Wissen im Verkauf und Marketing sowie im Umgang mit komplexen Technologieprojekten. Jürg Schmid wird die Leitung der Division Personenverkehr SBB mit ihren über 13‘000 Mitarbeitenden voraussichtlich im 2. Quartal 2010 übernehmen.
Fr
06
Nov
2009
Die Erneuerung der SBB-Axentunnels ist abgeschlossen
Die Erneuerung der drei bergseitigen Axentunnels ist abgeschlossen. Die Züge verkehren wieder ohne Einschränkungen. Bis Ende vergangener Woche wurde abschliessend der provisorische Spurwechsel im «Franziskus» ausgebaut und die ursprüngliche Gleislage wieder hergestellt. Die bergseitigen Tunnels zwischen Brunnen und Flüelen wurden seit Herbst 2007 für knapp 30 Millionen Franken für weitere 50 Jahre auf den neusten Stand gebracht.
Die drei bergseitigen Axenbergtunnels sind saniert. Die Strecke Brunnen–Flüelen ist für den Bahnverkehr wieder uneingeschränkt befahrbar. Bereits am 7. September 2009, um 6.20 Uhr erfolgte die plangemässe Wiederinbetriebnahme des Stutzeck-Axenbergtunnels, des letzten der drei erneuerten SBB-Tunnels am Axen. Bis Ende vergangener Woche wurde abschliessend zwischen dem Morschach- und dem Fronalptunnel der provisorische Spurwechsel im «Franziskus» ausgebaut und die ursprüngliche Gleislage wieder hergestellt. Der Spurwechsel hatte es der SBB erlaubt, die Tunnelabschnitte einzeln zu sperren und so die Auswirkungen auf den Zugbetrieb auf ein Minimum zu beschränken.
Bei allen drei Tunnels – begonnen wurde im Herbst 2007 von Norden her mit dem Morschachtunnel, dann folgten der Fronalp- und schliesslich der Stutzeck-Axenberg-Tunnel – sanierten die Bauteams zuerst das Tunnelgewölbe. Sie besserten schadhafte Stellen im Tunnelgewölbe mit Spritzbeton aus, dichteten Wassereintritte ab oder fassten das Wasser in kontrollierte Gewölbeableitungen, welche nun in die neue Sickerleitung münden.
Do
05
Nov
2009
Erneuerung der ÖBB-Strecke Bregenz-St.Margrethen
Die ÖBB wollen in die Bahnstrecke von Bregenz in Richtung St. Margrethen rund 78 Millionen Euro investieren. Kernstück des Projektes ist die Erneuerung und Versetzung der Eisenbahnbrücke über den Rhein.
Schneller und sicherer sollen die Fahrgäste künftig in den Schweizer Grenzraum kommen. Die Zugverbindung wird ausgebaut, die ÖBB investieren rund 78 Millionen Euro in das Projekt. Als Teil der Strecke Zürich - Bregenz - München unterstützt die EU die Projektplanung mit einer Million Euro.
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Die Strecke soll hochwassersicherer werden Kernstück des Projekts ist eine neue Eisenbahnbrücke über den Rhein. Damit die Strecke hochwassersicher ist, wird die Brücke um mehr als zwei Meter höher gelegt und versetzt. Damit soll ein Dammbruch verhindert werden. Die neue Brücke soll eine Spannweite von über 100 Metern und eine besonders leise Trassenführung haben. |
Mi
04
Nov
2009
Linz entscheidet sich erneut für Bombardier
Die LINZ AG LINIEN erteilten an Bombardier Transportation einen Serviceauftrag für 23 BOMBARDIER FLEXITY Outlook-Strassenbahnen.
Der Auftrag hat einen Gesamtwert von rund 29 Millionen Euro. Der Vertrag begann am 1. Oktober 2009 und hat eine Laufzeit von 16 Jahren.

Linzer FLEXITY Outlook-Strassenbahn Foto: Bombardier
Innovatives Wartungskonzept
Der Vertrag basiert auf einem innovativen Wartungskonzept, welches in enger Zusammenarbeit zwischen Bombardier und den LINZ AG LINIEN entwickelt wurde. Das technische Wissen zur
Serviceoptimierung wird von Bombardier eingebracht, die Wartungsarbeiten selbst werden von Mitarbeitern der LINZ AG LINIEN im eigenen Betriebshof vorgenommen.
Michael Fohrer, Vice President Services Northern Europe, Bombardier Transportation, sagt: "Dies ist ein großer Erfolg für uns. Mit diesem Auftrag zeigen die LINZ AG LINIEN erneut ihr Vertrauen in Bombardiers Qualitäten. Zunächst haben wir als Hersteller den Auftrag für die FLEXITY Outlook-Flotte erhalten. Nun können wir uns auch als Dienstleister einbringen. Unser gemeinsam erarbeitetes, innovatives Instandhaltungsprogramm wird Maßstäbe im Markt setzen."
Di
03
Nov
2009
Die SBB zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2009: Mehr Züge und mehr Sitzplätze
Ab 13. Dezember 2009 gilt der neue Fahrplan für das Jahr 2010. Obwohl das Netz bereits stark ausgelastet ist, konnte die SBB zusätzliche Angebote zu Spitzen- und Randzeiten sowohl im Fern- als auch im Regionalverkehr schaffen. Beim internationalen Verkehr stehen die kürzere Fahrzeit zwischen der Schweiz und Paris sowie das neue Rollmaterial und Reisezeitverkürzungen für die Verbindung Zürich–Wien im Vordergrund. Wie bereits bekannt nehmen Trenitalia und die SBB ab dem Fahrplanwechsel die Verantwortung für den Personenverkehr zwischen der Schweiz und Italien wieder selber in die Hand.
Die SBB betreibt das weltweit am dichtesten genutzte Schienennetz und stösst zunehmend an die Kapazitätsgrenzen. Vor diesem Hintergrund ist eine grössere Ausweitung des Angebots erst nach der Realisierung grösserer Infrastrukturausbauten möglich. Dazu gehören etwa die Durchmesserlinie Zürich oder die Ausbauten im Rahmen von ZEB (Zukünftige Entwicklung Bahninfrastruktur). Diese Projekte müssen jetzt rasch realisiert werden, da die Nachfrage nach Bahnleistungen seit Jahren stetig steigt. Dies gilt besonders in den Hauptverkehrszeiten und zwischen den grossen Zentren.
Internationaler Verkehr: Schneller nach Paris, gediegen nach Wien
Neu verkehren fünf TGV-Züge täglich zwischen Paris und Zürich, in der Gegenrichtung sind es deren vier. Ab Basel können die Reisenden in beiden Fahrtrichtungen von fünf Verbindungen profitieren.
Dank Streckausbauten auf der Juralinie nach Frankreich verkürzt sich die Reisezeit zwischen Lausanne und Paris um 15 Minuten.
Mo
02
Nov
2009
Jungfernfahrt mit neuen Doppelstockwagen des ALEX
Die Vogtlandbahn-GmbH präsentiert am 17. November 2009 im Rahmen einer Sonderfahrt die neuen Doppelstockwagen im alex-Verkehr. Damit ist die Konzerngesellschaft der Arriva Deutschland GmbH das erste private Eisenbahnverkehrsunternehmen, das Doppelstockwagen für den Einsatz im Nahverkehr einkauft. Auf der Jungfernfahrt können sich 120 Fahrgäste vom Komfort der neuen Fahrzeuge überzeugen.
Darüber hinaus führt die Vogtlandbahn in den neuen Wagen des alex ein weiteres Serviceangebot ein: ab dem 13. Dezember 2009 können Fahrgäste über ein Stammplatzreservierungssystem ihren persönlichen Sitzplatz für ein Jahr im Rahmen Ihres ABO-Vertrages reservieren – besonders für Vielfahrer und Pendler im Nahverkehr eine komfortable Neuerung.
Die Sonderfahrt am 17. November startet um 10.24 Uhr in Hof und führt über Oberkotzau (10.45 Uhr), Wunsiedel (11.06 Uhr), Marktredwitz (11.13 Uhr), Wiesau (11.26 Uhr), Altenstadt (11.47 Uhr), Weiden (11.53 Uhr) nach Schwandorf (12.18 Uhr). Es besteht die Möglichkeit auf den Unterwegsbahnhöfen zuzusteigen. Eine Fahrkarte für die Sonderfahrt wird für den Festpreis von 20,- Euro angeboten.
Reservierungen können online unter service@mobil-mit-alex.de oder telefonisch unter 0180 123 123 2 getätigt werden. Im Vorfeld bezahlte Karten werden vorab zugeschickt, reservierte Karten können beim Einstieg bezahlt werden. Die Rückfahrt in allen Zügen der Vogtlandbahn und alex ist im Preis inbegriffen. Aktuelle Informationen zu Fahrzeiten und etwaigen Änderungen sind unter www.mobil-mit-alex.de zu finden.
So
01
Nov
2009
DB Regio muss auf Auslieferung der neuen Regionalzüge warten - Trotz verzögerter Zulassung mehr Zugverbindungen zum Fahrplanwechsel
Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2009 ist der Betriebsstart für neue schnelle und umsteigefreie Verbindungen zwischen München und Passau vorgesehen. Zwischen Würzburg und Nürnberg sowie zwischen Nürnberg und Neustadt (Aisch)/Markt Bibart sind kleinere Fahrplanverbesserungen geplant. Auf diesen Strecken sollten laut Planung der DB Regio Bayern neue Triebzüge des Typs ET 440 an den Start gehen. Der Bahn wurde jetzt jedoch mitgeteilt, dass zwischen dem Hersteller, der Firma Alstom, dem Zulieferer der Bremsen und dem Eisenbahn-Bundesamt noch offene Fragen zur Zulassung der Fahrzeuge zu klären sind. Laut Auskunft von Alstom sind technische Fragen an den Bremszylindern der Züge ursächlich für den aktuellen Zulassungsstopp.
„Oberste Priorität hat für DB Regio, mit zuverlässigen und betrieblich stabilen Fahrzeugen an den Start zu gehen. Trotz erheblicher Anstrengungen des Herstellers ist dies bis zum Fahrplanwechsel bei den ET 440 nicht gewährleistet. Wir werden daher die vorgesehenen Leistungen mit anderen Fahrzeugen erbringen, um die Auswirkungen für unsere Kunden so gering wie möglich zu halten“, so Norbert Klimt, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Bayern. Sowohl die geplanten Fahrplankonzepte als auch die vorgesehenen Sitzplatzkapazitäten können mit den Ersatzfahrzeugen auf allen genannten Strecken sichergestellt werden.
DB Regio Bayern wird auf Bestellung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) zwischen Donau und Isar mehr Züge, mehr Leistung und mehr durchgehende Verbindungen anbieten. Trotz des Zulassungsstopps für die neuen Regionalzüge werden diese geplanten Zugleistungen gewährleistet. Die Aufnahme einer stündlichen, schnellen und durchgehenden Expresszug- Verbindung zwischen München und Passau bleibt damit sichergestellt.
Die stündliche Verbindung auf der Strecke Würzburg-Nürnberg sowie der Regionalbahnverkehr zwischen Nürnberg und Neustadt (Aisch)/Markt Bibart, für die ebenfalls zum Fahrplanwechsel der Einsatz von Zügen der Baureihe ET 440 vorgesehen waren, bleiben trotz des Zulassungsstopps weiter gewährleistet.
Sa
31
Okt
2009
Bombardier und Trenitalia unterzeichnen Auftrag über 258 Millionen Euro für weitere 100 Lokomotiven
Die italienische Staatsbahn Trenitalia hat Bombardier Transportation einen neuen Auftrag für die Lieferung von 100 weiteren seiner Elektrolokomotiven des Typs E464 erteilt. Der Auftrag im Wert von ca. 258 Millionen Euro (383 Millionen US-Dollar) ist ein weiterer Erfolg für die Bombardier-Lokomotiven in Italien. Das Unternehmen hat bereits Aufträge für insgesamt 638 Loks vom Typ E464 erhalten, von denen 480 bereits erfolgreich im Einsatz sind. Der Vertrag beinhaltet auch eine Option über 50 weitere Lokomotiven. Die Auslieferung aus dem jüngsten Auftrag ist zwischen 2010 und 2012 vorgesehen.
Mit den zusätzlichen E464-Lokomotiven wird Trenitalia eine der größten aus nur einem Fahrzeugtyp bestehenden Flotten Europas betreiben. Trenitalia profitiert damit von deutlich geringeren Betriebs- und Wartungskosten.
„Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Lokomotiven die erste Anschaffung sind, die Trenitalia im Rahmen des kürzlich angekündigten 2-Milliarden-Euro-Investitionsplans zur Verstärkung seiner Regionalverkehrsflotte beschlossen hat. Wir danken Trenitalia für das anhaltende Vertrauen in die Produktionsstätten, die wir in Vado Ligure aufgebaut haben“, kommentiert Roberto Tazzioli, Chief Country Representative Italien von Bombardier Transportation. „Mit diesem Auftrag bauen wir die ohnehin schon starke Präsenz im Bereich der Fertigung von Bombardier in Italien weiter aus. Wir fühlen uns bestärkt darin, Trenitalia auch weiterhin High-Tech-Lösungen anzubieten, mit denen der italienische Regional- und Hochgeschwindigkeitsverkehr auf internationalem Spitzenniveau unterwegs ist“, fügt Tazzioli hinzu.
„Fast 4.000 Bombardier-Lokomotiven leisten in den Netzen, in denen sie unterwegs sind, erstklassige Dienste. Die E464-Lokomotiven sind in Italien so erfolgreich wie die BOMBARDIER TRAXX-Plattform in vielen anderen europäischen Ländern“, so Åke Wennberg, President, Locomotives & Equipment von Bombardier Transportation.
Fr
30
Okt
2009
Erfurt ist Deutschlands Bahnhof des Jahres 2009
Jetzt haben es die Erfurter amtlich: Der beste Bahnhof im ganzen Land liegt im Herzen der thüringischen Landeshauptstadt. Bahnreisende und Politiker feierten am Montag mit der Allianz pro Schiene eine „Bahnhof des Jahres“-Siegerkür. Im Beisein von Landesverkehrsminister Gerold Wucherpfennig (CDU) und Andre Zeug (DB Station & Service) enthüllten die Jury-Mitglieder im Hauptgebäude eine massive Messingtafel. Urkunden bekamen die Erfurter Bahnhofsmanagerin Christine Kromke und der Vertreter der Stadt Erfurt.
„Die Erfurter haben alles richtig gemacht“, sagte Jury-Mitglied Matthias Knobloch vom ACE Auto Club Europa. „Erfurt ist der Mobilitätsbahnhof: Auto, Fahrrad, öffentlicher Verkehr, alles ist hier vorbildlich miteinander verknüpft.“ Während Knobloch vor allem die „hochintelligente Schnittstelle“ würdigte, lobte Jury-Mitglied Dirk Flege (Allianz pro Schiene) die meisterliche Glaskonstruktion, die mit der historischen Fassade ein neues harmonisches Ganzes bilde. „Erfurt ist ein Bahnhof mit viel Licht“, sagte Flege und verwies auf den „Wohlfühlfaktor“, der für die Jury am Ende den Ausschlag gegeben habe.
Die 5-köpfige Jury aus Vertretern von Pro Bahn, dem Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV), dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), dem ACE Auto Club Europa und der Allianz pro Schiene bereist jedes Jahr Bahnhöfe in Deutschland incognito. Den Titel für den besten Großstadtbahnhof aus Kundensicht hatte Erfurt am 2. September zugesprochen bekommen. Der Hundertwasserbahnhof im niedersächsischen Uelzen gewann in der Kategorie Kleinstadtbahnhof, die Usedomer Bäderbahn bekam einen „Sonderpreis Gesamtbild“ für alle ihre Bahnhöfe auf der Ostseeinsel.
Mit dem Wettbewerb „Bahnhof des Jahres“ prämiert die Allianz pro Schiene seit 2004 jährlich den besten deutschen Großstadt- und Kleinstadtbahnhof. Ausgezeichnet wird nur, wer nach einer festen Kriterienliste am besten auf die Bedürfnisse der Bürger eingeht: Objektive Erfordernisse wie Kundeninformation, Sauberkeit, Integration in die Stadt und Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln sind dabei ebenso entscheidend wie ein eher subjektiver Wohlfühlfaktor. Die Siegerbahnhöfe der vorigen Jahre waren 2008: Karlsruhe und Schwerin, 2007: Berlin Hauptbahnhof und Landsberg am Lech, 2006: Hamburg Dammtor und Oberstdorf, 2005: Mannheim und Weimar und 2004: Hannover und Lübben.
Do
29
Okt
2009
ÖBB-Kabeldiebe schliefen in einem Feld
Wegen gestohlener Erdungskabel legte ein Blitz ein Stellwerk lahm. Die Auswirkungen spüren die Pendler noch heute.
Dicke Erdungskabel aus Kupfer stehen bei Buntmetalldieben auf der Hitliste ganz oben. Ein Kraftakt mit dem Bolzenschneider und schon haben die Ganoven ein Kilogramm des begehrten Buntmetalls in der Tasche. Seit Monaten sorgten so Buntmetall-Diebe für einen immensen Schaden bei den ÖBB. Der schlimmste entstand durch einen Blitzschlag, der das durch den Diebstahl ungesicherte Stellwerk in Süßenbrunn an der Wiener Stadtgrenze zerstörte. Jetzt ertappten Kriminalisten ein slowakisches Duo, 41 und 46 Jahre alt, in flagranti. Die beiden sind in Haft. Es gibt Hinweise, dass das Duo auch für den Ausfall des Süßenbrunner Stellwerkes durch die Demontage sämtlicher Erdungskabel verantwortlich ist. Beweisen sollen das jetzt die Kriminaltechniker.
Vor wenigen Tagen war für das Duo auf der Schnellbahnlinie S 2 zwischen Kapellerfeld und Obersdorf quasi Endstation. Nachdem Spaziergänger in einer Bahnunterführung auffällig zugedeckte Rucksäcke entdeckt hatten, rückten Polizisten und Kriminalisten aus. Die Rucksackbesitzer waren bald gefunden. "Sie schliefen tief eingekauert in ihren Schlafsäcken im Feld", sagt ein Ermittler. In der Nacht zuvor hatte jemand entlang der Schnellbahnstrecke neuerlich die kupfernen Erdungskabel von den Masten und dem Gleiskörper gezwickt. Unweit der Rücksäcke lagen die fingerdicken, mit gelbem Plastik ummantelten Drähte zum Abtransport bereit.
Mi
28
Okt
2009
Hannover: Neues Programm für junge Schwarzfahrer - Aufklärung statt Strafe
Fahrausweisprüfer kassieren eine Kopfprämie für erwischte Schwarzfahrer, schreiben nur alte Leute und Jugendliche auf und sind immer unfreundlich? Mit diesen Vorurteilen wollen die üstra und die Jugendgerichtshilfe der Stadt Hannover jetzt aufräumen. Zusammen bieten sie Jugendlichen, die bereits drei Mal beim Schwarzfahren erwischt wurden und deshalb jetzt vor Gericht stehen, an jeweils zwei Tagen einen theoretischen Kurs an.
Hier sollen sie die Folgen ihrer Straftat und das Funktionieren eines Verkehrsunternehmens verstehen. Im Gegenzug wird der Strafantrag gegen sie fallengelassen.
Andreas Eberhard, Fachbereichsleiter des üstra-Fahrausweisprüfdiensts, und Jens Lichtenberg, üstra-Mobilitätsberater, übernehmen die Schulung bei der üstra. Sie erklären den Jugendlichen, warum es so wichtig ist, einen Fahrschein zu kaufen. Sie informieren über die rechtlichen Grundlagen und die wirtschaftlichen Faktoren. Verkehrsunternehmen sind Wirtschaftsunternehmen, die die Einnahmen aus dem Fahrscheinverkauf benötigen. Denn ihnen stehen Kosten u. a. für Personal, Kraftstoffverbrauch oder Strom gegenüber. Außerdem wollen die üstra-Mitarbeiter den Jugendlichen verdeutlichen, dass Fahren ohne Fahrschein ein Betrug an der Gemeinschaft ist. Denn je weniger Fahrgäste für die Fahrt zahlen, desto mehr müssen die jenigen zahlen, die sich immer einen Fahrschein kaufen.
Die Jugendlichen werden darüber aufgeklärt, wo sie überall einen Fahrschein kaufen können. Die Tarifzonen, das Tarifgebiet und die einzelnen Fahrscheine werden umfassend erklärt. Kommen für sie zum Beispiel Monatskarten in Frage oder können sie spezielle Tickets für Schüler und Azubis nutzen?
Di
27
Okt
2009
Terrain des Peupliers in Bavois: Ein Fussballplatz mit direkter Sicht auf den Zugverkehr von der Tribüne aus
Heute möchte ich Euch einmal eine ganz aussergewöhnliche Besonderheit vorstellen. Denn wo sonst ist es noch möglich von der Tribüne eines Fussballplatzes aus den Zugverkehr so intensiv
mitverfolgen zu können, wie hier im "Terrain des Peupliers" in Bavois!
Bavois liegt an der SBB Jurasüdfuss-Linie Biel/Bienne - Lausanne zwischen Yverdon und Lausanne. Hier verkehren nebst der S-Bahn Linie S1 Yverdon - Villeneuve die ICN-Züge von St. Gallen via
Zürich HB - Biel/Bienne nach Genève-Aéroport sowie die ICN-Züge von Basel SBB via Delémont - Biel/Bienne nach Lausanne. Stündlich alternierend wechseln sich die Zugläufe ab, das heisst in der
jeweils anderen Stunde verkehren die Züge aus St. Gallen nach Lausanne und jene von Basel SBB nach Genève-Aéroport.
Die Fotos entstanden anlässich des Fussballspiels des FC Bavois gegen den Etoile-Carouge FC. Der FC Bavois ist heuer aufgestiegen und spielt erstmals in der 1. Liga. Zwei mal ging Bavois in
Führung, welche Etoile-Carouge aber jedesmal wieder ausgleichen konnte. Bereits nach wenigen Minuten Spielzeit führte Bavois mit 1:0 und auch in der Pause lag man noch mit 2:1 in Führung. In der
zweiten Spielhälfte konnte Etoile-Carouge das Spiel jedoch mit 3 Toren drehen und gewann das Spiel schliesslich auch 2:4.
Mo
26
Okt
2009
"Kids on Tour": Deutsche Bahn und Bahnhofsmission begrüssten Jubiläumskinder
Die Deutsche Bahn, die Bahnhofsmission und der neue Kooperationspartner VTech begrüssten am Freitag in Frankfurt am Main die sieben und acht Jahre alten Geschwister Larissa und Alida
Dreissigacker aus Leipzig, die nach einem Ferienaufenthalt am Main wieder nach Hause fuhren. Die beiden Mädchen gingen auf die zwanzigtausendste Reise, die im Rahmen des Serviceangebots Kids on
Tour stattfand. Neben der Übernahme der Reisekosten überreichten Vertreter der DB und der Bahnhofsmission den Jubiläumskindern auch Geschenke. VTech, einer der führenden Hersteller im Bereich
elektronischer Lernspielzeuge, übergab den Geschwistern bei ihrer Abreise die tragbare Lernspielkonsole V.Smile Cyber Pocket mit fünf Lernspielen.
Kids on Tour erfreut sich seit seiner Einführung im Juni 2003 einer immer größer werdenden Beliebtheit. Kids on Tour ist ein Angebot der Bahn in Kooperation mit der Bahnhofsmission zur Betreuung
allein reisender Kinder im Alter von 6 bis einschließlich 14 Jahren. Pädagogisch geschulte Betreuer begleiten die Kinder von der Abfahrt bis zum Ziel auf ihrer Reise im ICE oder im IC. Sie
kümmern sich auch während der Reise um die Kinder, wobei ein Betreuer für maximal fünf Kinder verantwortlich ist. Um den Kindern die Reise so kurzweilig und unterhaltsam wie möglich zu machen,
führen die Betreuer einen großen Spielekoffer mit, der mit Spielsachen und Büchern aller Kooperationspartner gefüllt ist.
Der familienfreundliche Service wird freitags und sonntags auf sieben Städteverbindungen angeboten: Hamburg - Stuttgart, Hamburg - Berlin, Köln - Stuttgart, Köln - Hamburg, Frankfurt (Main) -
Basel Bad (ab 14.12.2009 Basel SBB), Frankfurt (Main) - Leipzig, Frankfurt (Main) - Berlin.
Die Betreuung durch Kids on Tour kostet zusätzlich zur Kinderfahrkarte
25 Euro pro Strecke.
Zu buchen ist das Angebot unter der Servicenummer der Bahn 0180 5 99 66 33* (Stichwort Betreuung), bei der die Kinder spätestens sieben Werktage vor Reiseantritt anzumelden sind.
Ausführliche Informationen zu Kids on Tour gibt es auch im Internet unter www.bahn.de/familien-kinder.
* 14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, inkl. USt., Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend.
So
25
Okt
2009
Auf der ÖBB Franz-Josefs-Bahn von Wien nach Gmünd soll es künftig schnellere Verbindungen geben
Polit-Vertreter fordern mehr Tempo und den zweigleisigen Ausbau auf der Strecke von Wien nach Gmünd.
Die Franz-Josefs-Bahn soll einen Zahn zulegen. Das wünschen sich zumindest Vertreter des Regionalmanagements und der lokalen Politik. Kurzfristig soll ein sogenannter Waldviertel-Express, der am Morgen und am Abend den Fahrplan erweitert, den Pendlern auf der Fahrt von Gmünd nach Wien bis zu vierzehn Minuten Reisezeit ersparen. Langfristig wird ein zweigleisiger Ausbau gefordert - für den die ÖBB derzeit jedoch keinen Bedarf sehen
Erste Gespräche mit Vertretern des Landes Niederösterreich und den Bundesbahnen sind bereits erfolgt. Gemeinsam hat man sich auf ein Konzept geeinigt, das nun von Seiten der ÖBB geprüft wird und im Idealfall in den Fahrplan 2009 / 10 einfließen wird.
Sa
24
Okt
2009
InnoTrans 2010: Ein Jahr vor Messebeginn nahezu ausgebucht
Die Berliner InnoTrans setzt weiterhin Maßstäbe in der internationalen Messelandschaft: Ein Jahr vor der Eröffnung ist die weltweit führende Fachmesse für Verkehrstechnik nahezu ausgebucht.
Mehr als 90 Prozent der Rekordausstellungsfläche von 2008 sind bereits belegt. Sowohl bei der Anzahl der Aussteller als auch bei der vermieteten Hallenfläche liegen die aktuellen Zahlen über den
Vergleichswerten der letzten Veranstaltung. Die Nachfrage aus dem In- und Ausland hält unterdessen weiter an. Besonders großes Interesse gibt es für die erweiterten Präsentationsmöglichkeiten auf der
3.500 laufende Meter langen Gleisanlage - dem weltweiten Alleinstellungsmerkmal der InnoTrans.
"In wirtschaftlich schwierigen Zeiten konzentrieren viele Unternehmen ihre Marketingaktivitäten auf die jeweiligen Leitmessen der Branche. In dieser Situation kann die InnoTrans ihre Position stärken
und ihre kontinuierlich positive Entwicklung fortsetzen", konstatiert Direktor Matthias Steckmann vom Veranstalter Messe Berlin GmbH. "Ein weiteres Plus der Messe ist ihre außerordentlich hohe
Internationalität. Auf der InnoTrans treffen wichtige Anbieter und Kunden aus über 100 Ländern zusammen. Auch angesichts weltweiter Herausforderungen und einer fortschreitenden Globalisierung der
Märkte wird diese Plattform so intensiv genutzt."
Inzwischen kommen mehr als die Hälfte aller Aussteller aus dem internationalen Raum. Während auf der InnoTrans schon seit Jahren alle wichtigen europäischen Player vertreten sind, hat die Präsenz von
Unternehmen aus Asien, Australien, Osteuropa und dem Nahen Osten insbesondere in 2008 noch einmal deutlich zugenommen. Für die nächste InnoTrans zeichnet sich unter anderem eine stärkere Beteiligung
von Firmen aus Nordamerika ab. Die Zahl der Fachbesucher aus den USA und Kanada wird damit ebenfalls weiter wachsen. Die InnoTrans ist darüber hinaus für immer mehr nationale Industrieverbände und
Schienenverkehrs-unternehmen zu einer unverzichtbaren Plattform für Marketing und Kommunikation geworden. So zeigten im vergangenen Jahr in den Messehallen am Funkturm allein 15 nationale Verbände
"Flagge".
Fr
23
Okt
2009
Am nächsten Sonntag ist Umstellung auf Winterzeit und die Bahnhofsuhren bleiben eine Stunde stehen
Ab nächsten Sonntag gilt in der Schweiz wieder die Winterzeit. In der Nacht auf den Sonntag bleiben um 3.00 Uhr sämtliche Bahnhofsuhren eine Stunde lang stehen und zeigen danach die
Winterzeit an. Die Zeitumstellung hat auch Auswirkungen auf den Bahnbetrieb. In der Region Zürich werden bestimmte S-Bahn-Nachtzüge doppelt geführt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die internationalen Züge in einem geeigneten Bahnhof für eine Stunde angehalten, bevor sie ihre Fahrt dann fahrplangemäss nach Winterzeit fortsetzen.
Die meisten Reisenden in diesen Zügen werden die zusätzliche Stunde wohl schlafend verbringen.
Die Regionalzüge hingegen, die während der Zeitumstellung unterwegs sind, legen keinen Zwischenstopp ein, sondern verkehren bis zur Zieldestination nach Sommerfahrplan. Von der Zeitumstellung
sind in der Schweiz insgesamt rund zwanzig Züge direkt betroffen. In der Region Zürich werden die zehn Nacht-S-Bahnen, die nach 3.00 Uhr verkehren, doppelt geführt: einmal nach Sommerzeit und
einmal nach Winterzeit.
Das Anhalten aller Bahnhofsuhren um 3.00 Uhr früh wird zentral gesteuert und entspricht einem Routineprozess: In den letzten Jahren hat die zweimal jährliche Zeitumstellung bei der SBB nie zu
Problemen geführt.
Do
22
Okt
2009
Die Strecke St. Gallen-St. Fiden – Goldach wird am Wochenende wegen Bauarbeitein gesperrt
Im Zuge der Bauarbeiten zwischen St. Fiden und Engwil ist eine Sperrung der Strecke zwischen St. Fiden und Goldach erforderlich. Die Arbeiten dauern vom Freitagabend, 23. Oktober, bis Montagmorgen früh, 26. Oktober 2009. Die Sperrung hat Änderungen für die Eurocity-Züge (EC) Zürich–München, den Rheintal-Express und die St. Galler S-Bahn zur Folge.
Seit September 2008 laufen die Bauarbeiten für den Anschluss der Ostschweiz ans europäische Hochgeschwindigkeitsnetz. Im Zuge dieser Arbeiten wird die drei Kilometer lange Strecke St. Fiden–Engwil auf Doppelspur ausgebaut. Da die SBB aus bautechnischen Gründen nicht alle Arbeiten unter laufendem Betrieb ausführen kann, muss sie die Strecke am kommenden Wochenende vom Freitagabend, 23. Oktober, 21.53 Uhr, bis zum Montagmorgen, 26. Oktober 2009, 4.55 Uhr sperren. Dies hat folgende Änderungen für den Personenverkehr zur Folge:
EC Zürich–München: Die Züge verkehren zwischen Winterthur und St. Margrethen in beiden Richtungen über Romanshorn (ohne Halt in Romanshorn) statt St. Gallen. Reisende zwischen Zürich/Winterthur und St. Gallen benützen den ICN. Reisende ab St. Gallen nach St. Margrethen und umgekehrt benützen den Bahnersatzbus.
Rheintal-Express: Die Züge fallen zwischen St. Gallen und Goldach aus. Reisende zwischen St. Gallen/St. Fiden und Goldach benützen den Bahnersatzbus. In Goldach warten die Anschlusszüge die Busse
ab. In der umgekehrten Richtung werden nur die Anschlüsse in St. Gallen an den IC nach Zürich mit Abfahrt xx.11 Uhr abgewartet.
S-Bahn St. Gallen: Die S1- und S2-Züge wenden in St. Fiden und in Goldach. Die Bahnersatzbusse verkehren schon ab St. Gallen bis nach Goldach. Alle Kundinnen und Kunden, die nicht nach St. Fiden
reisen, benützen dementsprechend den Ersatzbus schon ab St. Gallen. In Mörschwil halten die Ersatzbusse nicht am Bahnhof, sondern bei der Kirche im Dorf. Von dort verkehrt ein Shuttlebus bis zum
Bahnhof und retour. Die Anschlüsse an den Bahnhöfen Goldach und St. Gallen werden nicht abgewartet.
Nacht-S-Bahnen: Die Züge fallen zwischen St. Gallen und Goldach aus und werden durch Busse ersetzt. In Goldach warten die Anschlusszüge die Busse ab. In St. Gallen und St. Fiden werden keine
Anschlüsse abgewartet.
Mi
21
Okt
2009
S-Bahn Berlin spendet 400.000 Euro an Wohltätigkeitsorganisationen
Als Zeichen ihres Bedauerns für die erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr hat die S-Bahn Berlin am Freitag an vier Berliner Wohltätigkeitsorganisationen einen Spendenscheck in Höhe von jeweils 100.000 Euro überreicht. Das Geld kommt der Berliner Stadtmission, dem christlichen Kinder- und Jugendwerk Arche, der Berliner Bürgerstiftung und der Deutschen Rheuma-Liga zu Gute.
S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner erklärte: "Wir möchten uns noch einmal bei allen Fahrgästen für die ungenügende Leistung der S-Bahn in den letzten Monaten entschuldigen. Stellvertretend für
die Allgemeinheit sollen die heute überreichten Geldspenden dazu beitragen, wichtige soziale Projekte in der Stadt zu unterstützen."
Vertreter der ausgewählten Organisationen nahmen ihre Spendenschecks in den Räumen der Bahnhofsmission im Berliner Hauptbahnhof entgegen. Für die Berliner Stadtmission, die gemeinsam mit INVIA
Betreiber der ökumenischen Einrichtung ist, erklärte Vorstand Martin Zwick: "Mit dieser Spende können wir unser Angebot ausbauen und werden unsere Öffnungszeiten, die bislang montags bis
donnerstags auf die Zeit von 8 bis 18 Uhr begrenzt sind, grundsätzlich bis 22 Uhr verlängern. Wir werten die Spende auch als eine Wertschätzung für unsere größtenteils ehrenamtlichen
Mitarbeiter."
Das christliche Kinder- und Jugendwerk "Die Arche e.V." wird die 100.000 Euro-Spende für einen zusätzlichen Standort in Reinickendorf ausgeben. Pastor Ralf Schneider, stellvertretender Leiter,
sagte: "Ohne diese Hilfe könnten wir das Gebäude nicht renovieren und kindgerecht umbauen. Täglich werden 60 Kinder erwartet, die dort auch ein kostenloses Mittagessen erhalten."
Für die Bürgerstiftung Berlin bedankte sich die Vorstandsvorsitzende Heike Maria von Joest: "Wir werden Patenprojekte im Bereich Umwelt, Lesen und Physik an Kitas und Grundschulen in sozialen
Brennpunkten weiter ausbauen. Damit sollen die Bildungschancen benachteiligter Kinder gestärkt werden."
Auch bei der Deutschen Rheuma-Liga, die den größten Behindertenverband in der Region darstellt, gibt es konkrete Pläne für die Verwendung des Geldes. Elke Büttner, Mitglied des Vorstands und
Landessprecherin für junge Rheumakranke, erklärte: "Wir suchen derzeit einen Standort, an dem ein neues Therapie- und Selbsthilfezentrum für die über 60.000 rheumakranken Menschen in der Stadt
entstehen kann. Damit kann ihre Lebensqualität erheblich verbessert werden. Dabei zählen wir auch in Zukunft auf die S-Bahn, die trotz der Probleme der letzten Wochen viel zur Verbesserung der
Mobilität behinderter Menschen in unserer Stadt beigetragen hat."
Di
20
Okt
2009
Wegen Bauarbeiten fahren zwischen Zug und Arth-Goldau abends Busse
Die Strecke Zug–Arth Goldau ist wegen Bau- und Unterhaltsarbeiten für den Zugsverkehr ab Dienstag, 20. Oktober 2009, für drei Nächte gesperrt. Die S2-Züge fallen jeweils ab 21.30 Uhr aus und werden durch Busse ersetzt. Die Fernverkehrszüge von und nach Zürich leitet die SBB via Muri (AG)–Rotkreuz–Immensee um. Für Reisende von und nach Zug halten die Züge ausserfahrplanmässig in Rotkreuz.
Die SBB nimmt ab Dienstag 20. Oktober 2009 nachts konzentriert Unterhalts- und Bauarbeiten zwischen Zug und Arth Goldau vor. Bei der Unterführung Hörndli bei Walchwil baut sie die provisorische
Hilfsbrücke aus und die definitiven Gleise ein. Zwischen Walchwil und Arth Goldau saniert die SBB Stützmauern sowie den Gleistrog der Rufibachbrücke. Für den Ausbau der Linie S2 führt sie zudem
für die künftige Kreuzungsstation Oberwil Gleisbauarbeiten aus.
Um diese Arbeiten ausführen zu können, sperrt die SBB aus Sicherheitsgründen die Strecke Zug–Arth Goldau in den Nächten von Dienstag, 20./21. Oktober, bis Donnerstag, 22./23. Oktober, jeweils ab
21.30 Uhr bis 6 Uhr morgens. Für die betroffenen S2-Züge verkehren Ersatzbusse. Die Anschlusszüge in Arth Goldau und Zug können die Busse ausser bei der letzten Verbindung nicht abwarten. Die
betroffenen Interregio-, ICN- und Cisalpino-Züge Richtung Tessin und Zürich halten nicht in Zug, sondern werden via Muri (AG)–Rotkreuz–Immensee umgeleitet. Die Reisezeit verlängert sich um rund
20 Minuten. Für Reisende von und nach Zug halten die Züge ausserfahrplanmässig in Rotkreuz.
Die SBB informiert die Reisenden mit Aushängen an den betroffenen Bahnhöfen sowie mit Durchsagen in Zügen und Bahnhöfen. Der Online-Fahrplan ist entsprechend angepasst. Detaillierte Auskünfte
sind an den Bahnschaltern sowie über den Rail Service 0900 300 300 (CHF 1.19/Min.) 24 Stunden am Tag erhältlich.
Die Arbeiten sind mit Lärm verbunden. Die SBB bemüht sich, diesen so gering wie möglich zu halten und dankt den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis.
Mo
19
Okt
2009
In Österreich lösten Bettler im Zug einen Polizeieinsatz aus
13 Rumänen wurden von Zugpassagieren irrtümlich für Räuber gehalten. Am Bahnhof wartete schon die Polizei!
Zustände wie im Wilden Westen" ortete FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache Freitagmittag reflexartig. Hatte die Austria Presse Agentur doch eine halbe Stunde zuvor von einem Raubüberfall auf Passagiere eines Personenzugs in Tirol berichtet, mutmaßlich begangen von elf Rumänen.
Zum Glück stellte sich der Vorfall in dem Talent-Personenzug, der von Telfs in Richtung Rosenheim unterwegs war, rasch als harmlos heraus. Die Verdächtigen, eine Gruppe von tatsächlich 13 rumänischen Bettlern, hatten bei Fahrgästen für Unbehagen gesorgt. "Sie fielen ihnen durch Hin- und Hergehen und Umherschauen auf. Die Passagiere befürchteten, bestohlen zu werden", berichtete Michael Kohlgruber, Kommandant der Polizeiinspektion Wattens. Dass aus einem "befürchteten Diebstahlsversuch" ein "Überfall" werden konnte, erklärt er sich mit einer Art "Stille-Post-Effekt".
So
18
Okt
2009
Gedanken von Willy Schmidhauser zu PTT und SBB
Einst waren wir stolz auf unsere Bundesbetriebe, wie SBB, PTT oder Postautonetze. Jedem Bürger, ob alt oder jung, ob Zürcher, Obertoggenburger oder Maggiataler mussten diese
Dienstleistungen offen stehen, wohl selbsttragend, aber trotzdem günstig, schnell, zuverlässig und sicher. Diese Arbeitsplätze waren zwar nicht mit Spitzensalären entlöhnt, aber soziale, sichere und
hoch geschätzte Stellen, die auch vom Bürger mit Wohlwollen und Wertschätzung honoriert wurden.
EU- und «Markt»-Anpasser!
Weil die EU den Fernmeldemarkt auf den 1. Januar 1998 öffnete, wurde in grosser Eile das Post-Organisations-Gesetz in den Räten zu Bern durchgepaukt: Die Post gehört zwar immer noch dem Bund, aber
sie ist liberalisiert – was immer das heissen mag. Sicher ist auch, das Kürzel PTT ist abgeschafft. Für das T wie Telefon wurde ein Aktiengesellschaft genannt Swisscom geschaffen. Dann kam am 21. Mai
2000 die Abstimmung «Bilaterale Abkommen mit der EU» und damit die Marktöffnung...
Sozi-Schande und Gewerkschafts-Versagen
Wer möchte die Arbeitsplätze in den SBB-Werkstätten nicht den Tessinern sichern. Doch das ist gar nicht möglich und niemand sagt dem Bürger die Wahrheit! Die Sozis haben Arbeiter verraten, ja
hintergangen, denn nach linker Ideologie taten sie alles, um die Öffnung hin zur EU zu sichern. Mit «falschen Karten» wurde gepockert, kein Wort darüber verloren, dass Andreas Meyer von der SBB Cargo
nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen dort die Wartungsarbeiten an seinen Loks und Wagen machen lassen muss, wo es am billigsten ist – Tessin hin oder her! Angebote aus dem ganzen EU-Raum gelten!
Wer hat uns je «klaren Wein eingeschenkt» und wo waren und sind die «kritischen Medien»?
Sa
17
Okt
2009
Die SBB offeriert ab sofort wieder Sparbillette
Die SBB offeriert ihren Kundinnen und Kunden wiederum attraktive Sparbillette mit Preisermässigungen von bis zu 60 Prozent. Die Aktion läuft bis 13. Januar 2010. Unter www.sbb.ch/sparbillette finden interessierte Kundinnen und Kunden jeden Tag mehrere tausend Sparbillette zu den verschiedensten Reisedestinationen. Das Angebot betrifft bestimmte Züge, die mehrheitlich ausserhalb der Stosszeiten verkehren.
Die SBB lanciert für ihre Kundinnen und Kunden eine zweite Welle von Sparbilletten. Bis am 13. Januar 2010 bietet die SBB täglich mehrere tausend vergünstigte Fahrausweise im Internet unter www.sbb.ch/sparbillette zum Kauf an. Bei den Angeboten handelt es sich um Billette für Züge, die hauptsächlich in den Nebenverkehrszeiten zwischen 9 und 16 Uhr sowie ab 19 Uhr bis Betriebsschluss verkehren. Aus diesem Grund sind Rabatte von bis zu 60 Prozent möglich (siehe Preisbeispiele). Kunden mit Halbtax profitieren von einem Rabatt von bis zu 65 Prozent auf dem Normaltarif. Ausschlaggebend für die Höhe der Rabattstufe sind die Strecke, die jeweilige Auslastung und die Abfahrtszeit des jeweiligen Zuges. Wer für seine Bahnfahrt einen solchen Zug wählt, hat gute Chancen, auf ein Schnäppchen zu stossen. Es lohnt sich künftig, vor einer Zugfahrt den Computer hochzufahren und auf www.sbb.ch/sparbillette die Verfügbarkeit von Sparbilletten zu überprüfen. Eine verbesserte Darstellung ermöglicht bei jeder Abfrage den direkten Preisvergleich eines regulären und eines Sparbilletts.
Mehrverkehr in den Randzeiten und beim Freizeitverkehr
Während der ersten Sparbillett-Welle verkaufte die SBB diesen Sommer insgesamt über 60 000 Sparbillette. Etwa die Hälfte der Sparbillett-Kunden passte die Reisezeiten wegen des günstigeren Tarifs
entsprechend an. Damit leisteten sie einen Beitrag zur Entlastung der SBB-Züge in den Hauptverkehrszeiten zugunsten der Pendlerinnen und Pendler, die dann reisen müssen. Die
Marktforschungsergebnisse zeigten klar, dass dank den Sparbilletten im Freizeitverkehr neue Bahnkundinnen und -kunden gewonnen werden konnten.
Fr
16
Okt
2009
Die neue Masche der Bettlerbanden im ÖV
Sie verteilen Bittkarten in Tram, Bus und Zug und werden dabei äusserst aufdringlich. Das organisierte Betteln beschäftigt zunehmend auch die Polizei.
Eine kranke Tochter, die dringend Geld für eine Operation braucht, oder eine hungernde Familie: Wenn es um das Geldeintreiben geht, sind der Fantasie der Bettler keine Grenzen gesetzt. Neuerdings belagern sie mit ihren Bittkarten Passagiere in Tram, Bus und Zug. Ähnlich wie in vielen Restaurants werden die Karten mit einer schicksalhaften Geschichte verteilt, beim Wiedereinsammeln machen die Bettler die hohle Hand und werden dabei ziemlich aufdringlich: «Nachdem sie mit den Karten kräftig auf die Tränendrüse gedrückt haben, wollen sie mindestens 5 Franken», erklärt VBZ-Sprecher Andreas Uhl, der die Masche der Bettler aus eigener Erfahrung kennt.
Viele Bettler aus dem Ostblock
Nicht selten schalten die VBZ die Polizei ein. Diese rückt aus und stellt das erbettelte Geld sicher. Dabei wird der Bettler, gleich wie der Musizierende, beim Stadtrichteramt verzeigt. Im Schnitt kommt es monatlich zu einem Dutzend solcher Verzeigungen, Tendenz steigend sagt Polizeisprecher Marco Bisa auf Anfrage: «In den letzten Monaten fällt uns auf, dass mehr Bettler aus dem Ostblock in Zürich unterwegs sind. Das hat mit der EU-Osterweiterung zu tun.»
Do
15
Okt
2009
Ab 19. Oktober befährt die S-Bahn Berlin wieder ihr gesamtes Netz
Ab kommenden Montag, 19. Oktober 2009, befährt die Berliner S-Bahn wieder alle Strecken ihres Netzes. Damit sind auch Spandau, Wartenberg und Strausberg Nord wieder mit den rot-gelben Zügen erreichbar.
Zwischen der Berliner Stadtbahn und Potsdam wird die Direktverbindung mit der Linie S7 wieder hergestellt. Zwischen Potsdamer Platz und Potsdam Hauptbahnhof wird der Verkehr tagsüber auf einen
10-Minuten-Takt verdichtet.
Auf der besonders stark nachgefragten Linie S3 fahren die Verstärkungszüge mit sechs statt vier Wagen. Die Stammzüge werden über Charlottenburg nach Westkreuz verlängert. Ab Montag stehen für den
S-Betrieb rund 340 Viertelzüge zur Verfügung. Dies sind 60 Zugeinheiten mehr als derzeit. Die Linie S75 fährt ab 19. Oktober im 20-Minuten-Takt zwischen Spandau und Wartenberg. Damit werden neben
den beiden Endpunkten auch die S-Bahnhöfe Stresow, Pichelsberg, Gehrenseestraße und Hohenschönhausen wieder bedient. Auf der Stadtbahn erhöht sich damit die Zahl der Züge auf zwölf pro Stunde und
Richtung.
Die Züge der Linie S7 fahren wieder im 20-Minuten-Takt von Ahrensfelde bis Potsdam Hauptbahnhof. Tagsüber wird zwischen Ahrensfelde und Warschauer Straße ein 10-Minuten-Abstand angeboten. Die
Linie S1 verkehrt wieder regulär zwischen Oranienburg und Wannsee im 20-Minuten-Takt. Ab Potsdamer Platz fahren ebenfalls alle 20 Minuten zusätzliche Züge, die bis Potsdam Hauptbahnhof verlängert
werden. Damit besteht gemeinsam mit der Linie S7 zwischen Wannsee und Potsdam Hauptbahnhof ein 10-Minuten-Abstand. Aufgrund der beginnenden Vorlesungszeit hilft dieses Angebot den Studierenden,
die zu den Hochschulstandorten der Universität Potsdam in Griebnitzsee und Babelsberg wollen.
Die S-Bahn-Ergänzungsverkehre mit Regionalzügen zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Berlin Ostbahnhof werden weiterhin angeboten und fahren ab 19. Oktober täglich von 6 bis 20 Uhr, freitags und
samstags bis 24 Uhr. Mit der Anbindung von Spandau durch die S75 im 20-Minuten-Takt verkehren die Züge der Linie RB 10 wieder wie im Regelfahrplan vorgesehen nur in den Hauptverkehrszeiten über
Spandau hinaus bis nach Charlottenburg. Die RB 13 Wustermark – Berlin-Spandau fährt bis auf Weiteres weiter nach Berlin Hauptbahnhof (tief). Alle Züge halten auch in Jungfernheide und sind somit
mit dem im 5-Minuten-Takt verkehrenden S-Bahn-Ring verknüpft. Die zusätzlichen Züge werden Montags bis Freitags elf Mal pro Tag und Richtung jeweils von 5 bis 9 Uhr und von 13 bis 20 Uhr
angeboten.
Mi
14
Okt
2009
"ALLEGRA": Erster neuer RhB-Triebzug rollt ein
Der 14. Oktober 2009 wird als Meilenstein in die Geschichte der Rhätischen Bahn (RhB) eingehen: Der erste von 15 neuen Zweispannungstriebzügen der Reihe «ALLEGRA» hat an diesem Tag das Werk bei der Stadler Altenrhein AG verlassen und wurde von der Rhätischen Bahn (RhB) in Landquart feierlich empfangen. Etappenweise werden nun die restlichen Triebzüge ausgeliefert und auf dem RhB-Netz getestet, sodass die ersten fünf Züge ab Mai 2010 fahrplanmässig in Betrieb genommen werden können.
Die 15 modernen Zweispannungstriebzüge werden auf der Berninalinie, der Chur-Arosalinie sowie auf der Strecke Landquart – Davos eingesetzt. Das Auftragsvolumen beträgt rund 150 Millionen Franken. Weitere fünf Triebzüge für den Agglomerationsverkehr sind bereits bestellt und werden 2011 den Pendlern im Grossraum Chur deutlich mehr Komfort bieten. Für diese zweite Etappe investiert die RhB weitere 50 Millionen Franken. Die neuen Triebzüge entsprechen den Wünschen und Erwartungen des modernen Kunden – sie sind komfortabel, behindertengerecht, klimatisiert und mit Informationssystemen ausgerüstet. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit der RhB am Markt gestärkt.
Zwei Spannungssysteme – ein Zugtyp
Die erste Etappe des Flottenkonzepts der Rhätischen Bahn umfasst die Beschaffung von 15 dreiteiligen Zweispannungstriebzügen im Umfang von rund 150 Millionen Franken. Die erste Komposition wurde
am 14. Oktober 2009 von der Stadler Altenrhein AG an die RhB übergeben. Die ersten fünf Züge werden bis April 2010 ausgeliefert und werden somit ab dem Fahrplanwechsel im Mai 2010 für eine erste
deutliche Entspannung der Betriebssituation auf der vor allem im Sommer sehr stark ausgelasteten Berninalinie sorgen. Die bisher eingesetzten, teilweise bereits historischen Triebwagen auf der
Berninalinie entsprachen nicht mehr den Erwartungen des heutigen Fahrgastes und des Betriebs. Dank des flexiblen Einsatzes werden diese Zweispannungstriebzüge auch auf der Arosalinie verkehren.
Zudem werden die neuen Zweispannungstriebzüge auch auf der Linie Landquart – Davos – Filisur eingesetzt.
Ein Kraftpaket
Der neue Zweispannungstriebzug ist nicht nur hochmodern, sondern verbirgt in seinem Innern wesentliche Innovationen und viel Power. Die mehrsystemfähige Antriebsausrüstung bringt eine Leistung
von 2,6 MW (zum Vergleich: die stärkste Lok der RhB, die Hochleistungslokomotive Ge 4/4 III, bringt es auf 3.2 MW). Ein weiteres Merkmal des neuen Triebzuges ist die hohe Anfahrzugkraft von
260kN, welche diejenige der Ge 4/4 III sogar um 30% übertrifft. Damit ist der «ALLEGRA» ein bezüglich Leistungsdichte, Leistungsfähigkeit und Gewicht weltweit einmaliger Meterspurtriebzug. Da
schreiben die RhB, Stadler und die Lieferanten wahrlich Innovationsgeschichte. Dabei war es technisch besonders herausfordernd, dieses Powerpaket im beschränkten Platz unter dem Triebwagenboden
zu «verstauen». Der Platz im Triebzug sollte nämlich für Sitzplätze reserviert bleiben. Dank dem gewählten Konzept und der entsprechend innovativen Umsetzung wurde dieses Ziel auch erreicht.
Allein in den beiden Triebwagen konnten so 64 Sitze und 8 Klappsitze placiert werden.
Di
13
Okt
2009
Zum Fussball WM-Qualifikationsspiel Schweiz – Israel in Basel sind zahlreiche SBB-Extrazüge unterwegs
Fussball-Fans reisen nächsten Mittwoch mit der Bahn stau- und stressfrei an das WM-Qualifikationsspiel Schweiz – Israel in Basel. Die SBB setzt für die Hin- und Rückreise insgesamt 11
Extrazüge ein. Zwischen dem Bahnhof Basel SBB und Basel St. Jakob verkehren Shuttle-Züge.
Am Mittwoch, 14. Oktober 2009, spielt die Schweizer Fussballnationalmannschaft gegen Israel. Das WM-Qualifikationsspiel wird mit neuer Anspielzeit um 20.00 Uhr im Basler St. Jakob-Park
angepfiffen.
Fans gelangen mit der Bahn stau- und stressfrei ans Spiel und wieder nach Hause. Die SBB setzt für Fans aus der Deutsch- und Westschweiz 11 Extrazüge ein. Auf dem Hinweg fahren diese direkt bis
zum Stadion. Nach dem Schlusspfiff reisen die Fussballfans mit den Extrazügen ab Basel SBB bequem nach Zürich, St. Gallen, Bern, Luzern, Neuchâtel, Lausanne und Genf. Zwischen dem Bahnhof Basel
SBB und der Stadion-Haltestelle Basel St. Jakob verkehren zudem Shuttle-Züge.
Das Matchticket berechtigt am Spieltag zur freien Fahrt auf allen beteiligten Transportunternehmungen im Tarifverbund Nordwestschweiz (vier Stunden vor Spielbeginn bis Betriebsschluss, in Zügen
der SBB in der 2. Klasse). Billette ausserhalb des Tarifverbundes Nordwestschweiz sind im Internet unter www.sbb.ch und an allen Bahnhöfen erhältlich. Für telefonische Bestellungen ist der Rail
Service unter der Telefonnummer 0900 300 300 (CHF 1.19/Min.) rund um die Uhr erreichbar.
Genaue Informationen zum Fahrplan der Extrazüge sind unter www.sbb.ch/sport erhältlich.
Mo
12
Okt
2009
Heftige Kritik an ÖBB nach S-Bahn Unfall vom Freitag
Der S-Bahn Unfall vom Freitag in Wien hatte offenbar technische Gründe. Den ÖBB werden "Bahnchaos" und "lebensgefährliche Sparmassnahmen" vorgeworfen.

Foto: Reinhold Posch
Die Kritik an den ÖBB nach dem S-Bahn-Unfall mit 14 Verletzten am Bahnhof Matzleinsdorfer Platz wird lauter. Von "lebensgefährlichen Sparmassnahmen" spricht der Abgeordnete Christian Lausch (FPÖ). So seien keine optischen Sicherungssignale bei der Baustelle installiert worden, auch die an sich üblichen Schutzweichen hätten gefehlt. Darüber hinaus wurde der Strom an der Unglücksstelle erst knapp eine Stunde nach dem Unfall um 12.07 Uhr abgestellt. "Somit fand die Bergung der Verletzten unter Lebensgefahr statt."
Die ÖBB weisen diese Aussagen als "zum Teil ausdrücklich falsch" zurück. Die ÖBB seien eine der sichersten Bahnen Europas. Laut ÖBB dürfte ein technischer Fehler der Grund des Zusammenstosses gewesen sein: Eine Isolierstelle, die meldet, wenn das Gleis frei ist, dürfte an der falschen Stelle positioniert gewesen sein. Warum, das wird noch untersucht.
So
11
Okt
2009
Grünes Licht für neue Strassenbahnstrecke in Nürnberg
Der Nürnberger Stadtrat hat am 23. September 2009 endgültig grünes Licht für den Neubau der 950 Meter langen Strassenbahnstrecke vom Hauptbahnhof durch den Celtistunnel und die nördliche Pillenreuther Strasse bis zur Wölckernstrasse gegeben. Dort soll ab 2011 die neue Strassenbahnlinie 5 verkehren, die vom Nürnberger Tiergarten zum Südfriedhof fahren wird. Nachdem der Stadtratsbeschluss gefallen ist, bereitet nun federführend die Gleisbauabteilung der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg die Bauarbeiten vor. Dazu gehört auch die Information der Anwohner und Bürger über das Projekt, dessen Stand, die nächsten Schritte und die geplanten Bauarbeiten.
Geplanter Baubeginn ist im Frühjahr 2010. Dann sollen zunächst Versorgungs- und Telekommunikationsleitungen umgelegt werden. Die eigentlichen Gleisbau- und Straßenbauarbeiten sowie das Setzen der Fahrleitungsmasten und Ziehen des Fahrleitungsdrahtes ist für 2011 terminiert, so dass die Strecke in Betrieb gehen kann, wenn die neuen U3-Bahnhöfe Kaulbachplatz und Friedrich-Ebert-Platz im Oktober 2011 eröffnet werden. Die Verlängerung der U-Bahn-Linie U3 (derzeit Gustav-Adolf-Strasse – Maxfeld, ab 2011 bis Friedrich-Ebert-Platz) und die dann mögliche Einstellung der Straßenbahnlinie 9 durch die Pirckheimerstraße ist ein Grund für den Neubau der Strassenbahnverbindung durch die Pillenreuther Strasse.
Durch die Neubaustrecke kann die Netzstruktur erheblich verbessert werden und insbesondere der Verkehrsknotenpunkt Hauptbahnhof entlastet werden. Würde die Strecke nicht gebaut, müssten am Hauptbahnhof drei Strassenbahnlinien (die 5, die 7 und die 9) enden und dort wenden. Dies ist betrieblich nicht möglich, zumal die Linien 5, 7 und 9 beengten Bahnsteig C direkt gegenüber dem Hauptbahnhof ankämen. Hier wären aufgrund der räumlichen Situation auch keine Verbesserungen möglich. Im dichten Takt würden sich drei Linien gegenseitig behindert. Die Sicherheit der Fahrgäste wäre nicht gewährleistet. Zudem würde es sich bei den übrig gebliebenen Rumpflinien um vergleichsweise kurze Linien handeln und Fahrgäste mit weiter entfernt liegenden Zielen müssten teilweise mehrfach umsteigen.
Aufgabe der VAG ist es derzeit die Gesamtmassnahme exakt durchzuplanen und die Bauzeiten der einzelnen Sparten und Gewerke aufeinander abzustimmen. So werden beispielsweise Kanäle, eine Gasleitung sowie Wasser- und Stromleitungen erneuert bzw. verlegt. Dies sind Arbeiten, die in den nächsten Jahren sowieso auf die Anwohner zugekommen wären und nun gebündelt und teilweise vorgezogen werden. Davon profitieren alle. Durch die Bündelung sinken die Kosten und die Bauzeiten werden insgesamt optimiert, was wiederum die Anwohner freuen dürfte.
Sa
10
Okt
2009
Kollision zwischen S-Bahn und Bauzug in Wien
Auf dem im Umbau befindlichen Bahnhof Wien-Matzleinsdorferplatz ist Freitagmittag 9. Oktober 2009 eine Schnellbahn-Garnitur mit einem Bauzug kollidiert und entgleist. 13 Passagiere wurden dabei verletzt, die meisten dürften mit leichten Blessuren davongekommen sein.
Der 44-jährige Lokführer des Bauzuges, der zum Unfallzeitpunkt auf dem Fahrzeug stand, erlitt schwere Verletzungen.
Kurz nach Mittag, gegen 12.15 Uhr, ist die Schnellbahn 26471 aus bisher ungeklärter Ursache auf dem Weg vom Südbahnhof nach Wiener Neustadt mit dem Oberbauzug, der Gleisschotter für die Baustelle transportierte, zusammengestoßen. Bei dem Crash entgleiste der vordere Waggon der S-Bahn.
Die Türen konnten trotzdem geöffnet und die Passagiere ins Freie gebracht werden. 13 mittel- bis leicht verletzte Passagiere der Schnellbahn wurden an Ort und Stelle behandelt bzw. mit der Rettung in Spitäler gebracht. Der schwer verletzte Lokführer aus Niederösterreich wurde mit Verdacht auf Schädel-Hirn-Trauma ins Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus geflogen.
Strecke bleibt das ganze Wochenende gesperrt
"Auch die Züge sind noch nicht entfernt. Voraussichtlich wird dieser Südbahn-Streckenabschnitt noch das ganze Wochenende gesperrt
bleiben", sagte ÖBB-Sprecherin Alexandra Kastner.
Die Schnellbahn hat den Verkehr inzwischen wieder aufgenommen. Der Fernverkehr nach und von Kärnten wird ab bzw. bis Wien Südbahnhof geführt, der Bahnhof Meidling kann aber nicht angefahren werden. Alle übrigen Züge beginnen bzw. enden in Meidling. Die Unfallursache könne erst endgültig geklärt werden, wenn der Lokführer einvernommen wurde, so die ÖBB.
Fr
09
Okt
2009
Neue Internetseite der Deutschen Bahn für Kinder
Seit dem 1. Oktober ist die neue Internetseite der Deutschen Bahn für 8 bis 12-Jährige online. Sie bietet ein zeitgemäßes und zielgruppengerechtes Medium, das über das Unternehmen mit all
seinen Facetten informiert. Im Mittelpunkt der Internetseite stehen Filme, in denen die Identifigationsfigur Oli Abenteuer rund um die Bahn erlebt. Der lustige und manchmal etwas freche Junge mit der
gelben Mütze schickt auch einen DB-Kinderreporter auf die Reise, der den Besuchern der Seite einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Bahn ermöglicht. Die Filmformate von „Olis-Bahnwelt“ werden
eigens für den Internetauftritt konzipiert und produziert.
Abgerundet wird die Seite von Spielen und Informationen, die auch über den Tellerrand der Bahnwelt hinausblicken; so finden sich beispielsweise unter „News“ von der Stiftung Lesen, dem langjährigen
Partner der DB, ausgewählte Lesetipps. Das pädagogische Konzept hinter der Seite: Jedem Film stehen Bastel- und Malanregungen zur Seite, damit die Kinder sich auch „offline“ mit den Themen
beschäftigen.
Oli ist seit 2001 die Identifikationsfigur der Kinder- und Jugendkommunikation der Deutschen Bahn. Mit seinen im Carlsen-Verlag erschienen Pixi-Büchern, die eine Auflage von über zwei Millionen
erreicht haben, und mehreren Spielen ist Oli in vielen deutschen Kinderzimmern angekommen. Mit „Olis-Bahnwelt“ finden die Projekte im Internet eine gemeinsame Plattform.
Geistiger Vater von Oli ist der 1970 in Basel geborene Titus Ackermann. Er studierte Illustration an der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart und in Glasgow an der Macintosh School of Art.
Konzipiert und realisiert hat den Internetauftritt die Berliner Agentur Moga Networks GbR.
Do
08
Okt
2009
Infos der ÖBB zum neuen Fahrplan ab 13. Dez. 2009
Am 13. Dezember 2009 tritt der neue Fahrplan in Kraft, und der hat einiges zu bieten: Neben neuen Angeboten von Schiene und Bus sowie neuen Taktknoten startet das grösste Projekt der nächsten Jahre: Der Bau des Wiener Hauptbahnhofes.
- Ab 13. Dezember fährt der Star der ÖBB-Flotte nicht nur bis Zürich, sondern zwischen Wien und Salzburg auch im Stundentakt. Auf dieser Strecke werden außerdem täglich zwei zusätzliche schnelle IC-Zugpaare unterwegs sein, ein zusätzliches IC-Zugpaar auch zum Wochenende.
- Von Salzburg Richtung Westen wird mit Fahrplanwechsel aufgrund der Bauarbeiten der DB auf der Korridorstrecke nicht der endgültige railjet-Fahrplan gefahren. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der
railjet-Takt dann auch von Salzburg Richtung Westen verdichtet.
- Der im vergangenen Jahr gestartete integrierte Taktfahrplan wird auch heuer konsequent weiterentwickelt. Aus den anfänglichen 20 Taktknoten, die Beschleunigungen und optimale Anschlüsse zwischen
Fernverkehr, Nahverkehr und Postbus, sowie ein einfaches, leicht merkbares Fahrplanschema durch fixe Abfahrtsminuten bringen, werden im neuen Fahrplanjahr 36 Taktknoten, womit wir dem
österreichweiten Taktfahrplan wieder ein Stück näher kommen.
Mit neuen Konzepten zum Erfolg
Die ÖBB-Postbus GmbH konzentriert sich verstärkt auf das Kerngeschäft, den Linienverkehr, und möglichen neuen, alternativen Verkehrskonzepten. Ing.Mag. Christian Eder, Geschäftsführer der ÖBB-Postbus
GmbH: "Gemeinsam mit unseren Bestellern entwickeln wir bedarfsgerechte Konzepte - zum Wohle der Kunden."
- So wird in Oberösterreich etwa eine Strecke mit Midibussen, die bis zu 20 Fahrgästen Sitzplätze bieten, an stark frequentierten Strecken mit Doppelstockbussen gefahren.
- Insgesamt fahren die mehr als 2.200 Postbusse mehr als zwei Millionen zusätzliche Kilometer im neuen Fahrplanjahr. Spitzenreiter bei den Bundesländern ist Tirol mit mehr als einer Million Kilometer
zusätzlich, gefolgt von Oberösterreich und Vorarlberg.
Mi
07
Okt
2009
Die Deutsche Bahn erhöht die Fahrpreise erneut
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die heute von Konzernvorstand Ulrich Homburg verkündeten, für Dezember geplanten Fahrpreiserhöhung der Deutschen Bahn AG. Zwar falle der Preisanstieg diesmal moderat aus. Es sei für die Fahrgäste dennoch nicht nachvollziehbar, wenn die Bahnpreise alljährlich zum Fahrplanwechsel ohne Verbesserungen von Qualität und Angebot angehoben würden. Auf diese Weise werde die gegenüber anderen Verkehrsträgern umweltfreundlichere Bahn zunehmend unattraktiv. Die DB AG wird ihre Preise ab dem 13. Dezember 2009 für Fahrten im Nah- und Fernverkehr um durchschnittlich 1,8 Prozent erhöhen. Die Preise für die vor allem bei Stammkunden beliebte Bahncard 50 steigen um gut zwei Prozent auf 230 Euro, die Bahncard 100 wird rund vier Prozent teurer. Begründet werden die Preiserhöhungen vor allem mit deutlich gestiegenen Personalkosten.
„Das in den vergangenen Jahren genutzte Argument der gestiegenen Energiepreise kann diesmal nicht als Vorwand herhalten. Zu vermuten ist hingegen, dass die DB AG mit der Preiserhöhung die drastischen Einbrüche im Güterverkehr kompensieren will”, so Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender. „Es ist jedoch nicht nachvollziehbar, dass die DB AG die Nah- und Fernverkehrskunden mit der Preiserhöhung an den Verlusten des Güterverkehrs auf Schiene, Straße und in der Luft beteiligt. Dass der Güterverkehr 2008 Anteile auf der Schiene hinzugewinnen konnte, machte sich in der Preispolitik der DB AG nicht bemerkbar. Stattdessen gab es auch im letzten Jahr die übliche Fahrpreiserhöhung. Das schreckt letztlich Fahrgäste ab.”
Gerade all jene, die regelmäßig mit der Bahn unterwegs seien, seien von den Preiserhöhungen überdurchschnittlich stark betroffen: Zwar steige der Preis für die Bahncard 25 nicht an. Die treuesten Stammkunden der DB, die Bahncard-50- und Bahncard-100-Inhaber, würden jedoch wie Stiefkinder behandelt und müssten ab Dezember erneut tiefer in die Tasche greifen. Von den immer wieder neuen, günstigen Sonderangeboten könnten sie hingegen in der Regel nicht profitieren. Unverhältnismäßig sei aus Sicht des VCD auch der Preisanstieg bei den Sitzplatzreservierungen um bis zu 25 Prozent. Am Automaten kosten die Reservierung dann 2,50 Euro, am Schalter 4,50 Euro pro Fahrt.
Di
06
Okt
2009
Der Wiener Westbahnhof ist seit einem Jahr eine Baustelle
Seit einem Jahr wird an der "BahnhofCity Wien West" gearbeitet. 300 Menschen sind sechs Tage die Woche am Grossprojekt beschäftigt. Bis Januar 2010 soll als Erstes der neu gestaltete Vorplatz fertig sein.
Provisorium am Europaplatz vor Weihnachten
Derzeit klafft an dieser Stelle noch ein grosses Loch. Bis Weihnachten
muss die neue Fahrbahn betoniert sein. "Im Januar ist der Europaplatz für Taxis und Busse eingeschränkt wieder befahrbar", erklärte Edgar Lehner von den ÖBB.
Die gesamte "BahnhofCity Wien West" besteht aus der alten Bahnhofshalle, zwei modernen Grossbauten und einem 17.000 Quadratmeter grossen Untergeschoss als Einkaufszentrum. 90 Geschäfte sollen hier Platz haben, so Andreas Kallischek von den ÖBB. Auch ein Hotel und Büros sind noch geplant. Laut Lehner liegen die Arbeiten im Zeitplan.
Mo
05
Okt
2009
Verbesserter Handy-Empfang in den DB ICE-Zügen
Im Mai 2008 hat die Deutsche Bahn damit begonnen, in Kooperation mit den Mobilfunkanbietern T-Mobile, Vodafone, der E-Plus Gruppe und o2 ihre ICE-Flotte mit neuen, leistungsfähigeren Handy-Repeatern auszurüsten. Mittlerweile fährt die Hälfte der rund 250-Züge mit den Repeatern, die den praktischen Handy-Empfang in Zügen ermöglichen. Bis 2011 soll die neue Technik in der gesamten ICE-Flotte mit insgesamt 1.495 Wagen eingebaut sein.
Bei dem Umbau sind gleichzeitig die Handybereiche klarer von den Ruhebereichen getrennt und besser gekennzeichnet worden. In den bereits umgerüsteten ICE 1 ist beispielsweise der Wagen 12 immer
ein Ruhebereich, in dem das Telefonieren vermieden werden sollte.
Künftig werden 70 Prozent des Sitzplatzangebots mit Handy-Repeatern ausgestattet sein. Die restlichen Sitzplätze sind reserviert für Kunden mit Ruhebedürfnis. Die Ruhezonen umfassen entweder den
ganzen Wagen oder werden durch eine Trennwand abgegrenzt. Im Bordrestaurant und Bistro bleibt telefonieren unerwünscht.
In den meisten ICEs ist seit einigen Jahren eine gezielte Platzreservierung für den Handy- oder Ruhebereich möglich. Nach der Umrüstung gibt es dann in allen ICEs ausreichend Plätze sowohl für
Fahrgäste mit dem Wunsch zu telefonieren als auch für diejenigen mit Ruhebedürfnis.
Damit die neuen Handy-Repeater fortwährend über einen guten Empfang verfügen, haben die Mobilfunkanbieter bereits in den vergangenen Jahren die Mobilfunknetze durch zusätzliche Mobilfunkstandorte
entlang wichtiger Fernverkehrsstrecken optimiert. Besonders hervorzuheben ist hierbei die dezidierte Mobilfunkversorgung innerhalb der Tunnel, die das Telefonieren in hoher Qualität auch auf den
Strecken mit hohem Anteil an Tunneln deutlich verbessern wird.
So
04
Okt
2009
Die Anschluss-Lotterie im SBB-Bahnhof Arth-Goldau
Auf dem Netz der SBB gibt es zwei wichtige Fernverkehrsstrecken mit Linientausch und folge dessen auch zwei wichtige Umsteigebahnhöfe,
wo am gleichen Perron der Zug gewechselt werden kann.
Im Ost-West Verkehr ist dies der Bahnhof Biel/Bienne, wo vom ICN aus Basel SBB auf den ICN aus Zürich HB umgestiegen werden kann. Stündlich alternierend fährt dann der entsprechende ICN nach Lausanne und der andere ICN nach Genève-Aéroport weiter. Selbstverständlich gilt die gleiche Regelung auch in der Gegenrichtung. Im Nord-Süd Verkehr heisst der Umsteigebahnhof Arth-Goldau. Hier treffen ebenfalls Züge aus Basel SBB und Zürich HB zusammen und verkehren dann alternierend weiter als Intercity (CIS oder ICN) nach Lugano - Chiasso (- Milano Centrale) oder als Interregio nach Locarno.
Währenddem das Umsteigen in Biel/Bienne jeweils problemlos klappt, ist es in Arth-Goldau immer wieder eine Lotterie, ob man den gewünschten Anschlusszug erreicht oder nicht! Denn sitzt man in einem Zug, der nur wenige Minuten verspätet ist, kann man nicht mehr sicher sein, ob der Andere wartet oder nicht!
Und weil dies in Arth-Goldau kein Einzelfall ist und wir solches schon einige Male erfahren mussten, möchte ich anhand des am vergangenen Freitag erlebten "Vorfalls" einmal schildern, wie es sich hier konkret abgespielt hat. Ebenso ist zu erwähnen, dass es aufgrund der Wichtigkeit des Umsteigeknotens in Arth-Goldau nicht nur einzelne Personen umsteigen, sondern sehr viele, die den Zug wechseln (müssen).
Das Beispiel vom Freitag 2. Oktober 2009
Unser Fahrplan sieht vor, dass wir mit dem IR 2275 um 14.09h ab Zürich HB bis nach Arth-Goldau fahren und dort auf den ICN 679 nach Lugano umsteigen. Planmässige Ankunftszeit in Arth-Goldau ist um 14.46h und der ICN fährt um 14.50h weiter und trifft um 16.46h in Lugano ein.
Sa
03
Okt
2009
Die ÖBB feiert 10 Jahre Handy-Ticket mit 10% Rabatt
10 Jahre Handy-Ticket und Sie feiern mit! Zum Jubiläum fahren alle Handy-Ticket-Kunden vom 01.10. bis 11.11.2009 um 10% günstiger.
ÖBB Handy-Tickets kaufen zahlt sich immer aus! Besonders aber vom 01.10. bis 11.11.2009, denn da fahren ÖBB-Kunden um 10% günstiger. Noch günstiger reisen VORTEILScard-Besitzer, die somit im Aktionszeitraum um 60% günstiger mit dem ÖBB Handy-Ticket unterwegs sind.
Fr
02
Okt
2009
Die Wiener Linien bestellen weitere 20 U-Bahn-Züge für insgesamt 191 Mio. Euro
Die Wiener Linien haben ein Konsortium unter der Führung von Siemens mit der Lieferung von weiteren 20 U-Bahn-Zügen beauftragt. Die Bestellung, die auf einem Rahmenvertrag aus dem Jahr
1998 beruht, hat ein Gesamtvolumen von 191 Mio. EUR. Davon entfallen 153 Mio. EUR an Siemens und rund 38 Mio. EUR an den Konsortialpartner Bombardier. Die Fahrzeuge können mehr als ein Drittel der
beim Bremsen anfallenden Bremsenergie ins Netz zurückspeisen.
Siemens ist bei dem Auftrag der Wiener Linien für die Konstruktion der Züge, den Bau der Wagenkästen, die Innenausstattung sowie einen Teil der elektrischen Ausrüstung verantwortlich, Bombardier
liefert unter anderem Klimaanlagen. Gebaut werden die Züge im Siemens-Werk in Wien, Österreich. Die Auslieferung ist von 2012 bis in das Jahr 2017 geplant. Bei dem aktuellen Auftrag handelt es sich
um die Einlösung der dritten Option der Stadt Wien aus einem 1998 geschlossenen Rahmenvertrag über den Kauf von 60 neuen U-Bahn-Zügen. In den Jahren 2002 und 2006 haben die Wiener Linien insgesamt 40
U-Bahnen bestellt, 27 davon sind bereits im Einsatz.
Grüne Technologie
Die Fahrzeuge können mehr als ein Drittel der beim Bremsen anfallenden Bremsenergie ins Netz zurückspeisen. Durch einen reduzierten Energieverbrauch werden nicht nur die Kosten gesenkt, sondern auch
die Umwelt geschont. Der Umwelt zu Gute kommt auch die hohe Recyclingfähigkeit der Fahrzeuge von bis zu 90 Prozent. Die neuen Züge sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im
Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von knapp 19 Mrd. EUR erwirtschaftete. Das entspricht rund einem Viertel des gesamten Konzernumsatzes und macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von
umweltfreundlicher Technologie.
Do
01
Okt
2009
Die SBB eröffnet in Biel ein neues Bahnreisezentrum
Die SBB baut den Bahnhof Biel seit Sommer 2008 um. Nun sind die Arbeiten zur Hälfte erledigt. Heute eröffnete die SBB das neue Bahnreisezentrum im Ostflügel des Bahnhofs. Gleichzeitig haben die beiden Geschäfte «Orange Citydisc» und der Take-Away «Bonne Journée» den Betrieb aufgenommen. Der Bahnhof Biel wird voraussichtlich bis Herbst 2010 komplett umgebaut sein.

Es herrscht Verkehr im Bahnhof Biel/Bienne Foto: Marcel Manhart
Die Umbauarbeiten im Bahnhof Biel sind auf Kurs. Die erste Etappe der Bauarbeiten ist mittlerweile abgeschlossen. Heute Morgen eröffnete die SBB das neue Bahnreisezentrum im Ostflügel des Bahnhofs mit Verkaufs-, Informations- und Eventticketschaltern sowie einem SBB Reisebüro. Remo Zberg, Leiter SBB Immobilien Bewirtschaftung, zeigte sich an der Eröffnung erfreut: «Ein Bijou ist entstanden! Unsere Kundinnen und Kunden können hier in einem Ambiente beraten werden, das seinesgleichen sucht.»

Bahnhof Biel/Bienne Foto: Marcel Manhart
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Fragt der Lehrer die Schüler: "Welches ist denn die gefährlichste Droge dieser Welt?"
Fritz meldet sich sofort: "Der Bahnhof!"
"Wieso denn?" fragt der Lehrer.
Da meint der Schüler: "Mit einem Zug bist Du weg!"
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Bilder vom Extrazug "Europameister" während der EURO 08:
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